Mara (Name geändert; Anm.) aus dem Bezirk Wels-Land will eigentlich nur eines: ihrer kleinen Familie wieder eine sichere Zukunft bieten. Die 37-Jährige lebt mit ihrem Partner und ihrem dreijährigen Sohn zusammen, sucht nach der Karenz dringend einen Job – doch mehrere finanzielle Belastungen haben die Familie an ihre Grenzen gebracht.
"Ich will unbedingt wieder arbeiten", sagt die Mutter im Gespräch mit "Heute". Erst vor wenigen Monaten endete ihre Karenz, "ich verschicke jede Woche zehn bis 20 Bewerbungen". Doch ohne Auto stößt sie immer wieder an Grenzen. Viele Stellen seien für sie kaum erreichbar, Arbeitszeiten lassen sich mit der Kinderbetreuung oft nur schwer vereinbaren.
Besonders belastend: Mara steckt noch in einem Privatkonkurs, der auf eine frühere Ehe zurückgeht. In rund zwei Jahren soll das Verfahren abgeschlossen sein. "Ich wollte wieder von ganz vorne starten", erzählt sie. Gemeinsam mit ihrem Partner habe sie versucht, sich Schritt für Schritt etwas aufzubauen.
Dann kam jedoch eine Reihe von finanziellen Rückschlägen. Eine hohe Nachzahlung von rund 5.000 Euro, gestiegene Wohnkosten und mehrere kaputte Haushaltsgeräte auf einmal trafen die Familie innerhalb kurzer Zeit. "Das Ersparte ist einfach alles weg", sagt Mara. Dabei wäre genau das für ein Auto gedacht gewesen.
Bitter: Genau das Auto könnte ihr dabei helfen, wieder selbst Geld zu verdienen. "Bei jedem Bewerbungsgespräch muss ich sagen, ich kann nur bestimmte Zeiten arbeiten", schildert die Oberösterreicherin. Mit einem Fahrzeug wäre sie deutlich flexibler und könnte auch Jobs außerhalb der unmittelbaren Umgebung annehmen.
Neben den finanziellen Sorgen kämpft die 37-Jährige auch mit gesundheitlichen Problemen. Sie leidet unter einem schmerzhaften Fersensporn. Trotzdem bringt sie ihren Sohn jeden Tag zu Fuß in die Krabbelstube und holt ihn wieder ab. Viermal täglich ist sie jeweils rund 20 Minuten unterwegs.
Trotz aller Schwierigkeiten bemühen sich die Eltern, ihrem Sohn ein unbeschwertes Zuhause zu bieten. Von den Geldsorgen soll der Dreijährige möglichst nichts mitbekommen: "Wir schauen, dass wir trotzdem ein schönes, normales Leben führen und er das alles nicht so mitkriegt", erzählt Mara.
Nun hofft die Familie auf Unterstützung: Gesucht wird ein verlässliches Fahrzeug, das Mara den Weg zurück ins Berufsleben ermöglicht. "Es muss kein Luxus sein, es soll einfach sicher sein für mich und meinen Kleinen", sagt die Mutter.
Wer helfen möchte, kann sich unter [email protected] melden oder hier den Spendenaufruf der Familie unterstützen.