Neue Enthüllung im Finanz-Skandal um Manchester City! Der englische Topklub soll bereits Wochen vor der Öffentlichkeit von seinem Schuldspruch gewusst haben – und trotzdem eine Transfer-Offensive mit Ausgaben von mehr als 520 Millionen Euro durchgezogen haben.
Nach Informationen von "ESPN" wurde die City-Führung bereits im Juli über die Entscheidung der unabhängigen Kommission informiert. Öffentlich bekannt wurde das Urteil allerdings erst deutlich später. Trotzdem ging der Klub auf ganz große Shoppingtour und holte neun neue Spieler.
Besonders brisant sind die Mega-Transfers von Elliot Anderson und Enzo Fernandez. Für Anderson überwies City 135 Millionen Euro an Nottingham Forest. Die Einigung soll zwar bereits vor Kenntnis des Schuldspruchs erfolgt sein, offiziell vollzogen wurde der Wechsel aber erst danach. Fernandez kam sogar erst im September für 145 Millionen Euro vom FC Chelsea.
Manchester City wollte sich auf Anfrage von "ESPN" nicht zu dem Bericht äußern. Auch die Premier League verwies auf das "private und vertrauliche Verfahren". City weist die Vorwürfe der schwerwiegenden Finanzverstöße weiterhin zurück und hat angekündigt, gegen den Schuldspruch vorzugehen.
Welche Strafe dem Klub letztlich droht, ist noch offen. Während über mögliche Konsequenzen entschieden wird, sorgt nun vor allem die millionenschwere Einkaufstour trotz des angeblich bereits bekannten Urteils für neuen Wirbel.