Wie "Heute" berichtete, wurde am Mittwoch gegen 13.34 Uhr ein verletzter und regungsloser auf der Straße liegender Mann aufgefunden. Der 35-Jährige wies schwere Verletzungen im Halsbereich auf. Nach durchgeführten Reanimationsmaßnahmen konnte durch den Notarzt der Berufsrettung Wien nur mehr der Tod des Mannes festgestellt werden.
Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib/Leben, übernahm umgehend die Ermittlungen. Aufgrund der vorgefundenen Spurenlage sowie der Verletzungen des Opfers, musste von Fremdverschulden ausgegangen werden.
Im Zuge einer eingeleiteten Sofortfahndung konnte im Nahbereich ein Mann angehalten werden, der sich in einem offensichtlich aufgebrachten und mutmaßlich alkoholisierten Zustand befand. Zudem wies seine Kleidung Blutspuren auf.
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Der Mann gab an, ein Freund des Opfers zu sein. Bei einer ersten Befragung zum Vorfall durch die Kriminalbeamten verstrickte sich der 51-Jährige aus Spanien in Widersprüche, sodass sich der Tatverdacht gegen ihn erhärtete.
Im Zuge einer Einvernahme zeigte sich der Mann geständig und gab an, dass es zwischen dem Opfer und ihm in seiner Wohnung zu einem Streit kam. In weiterer Folge soll der 51-Jährige seinen Freund mit einem Messer attackiert haben, woraufhin sich dieser verletzt auf die Straße flüchtete.
In der Nähe des Auffindungsortes des Opfers konnte ein Griffstück eines Messers sichergestellt werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 51-Jährige vorläufig festgenommen.