Killer im BMW auf der Flucht

Mann erschossen – Nachbar sah zuvor "dubiose" Besucher

Ein Mann wurde in Dingolfing an seiner Haustür erschossen. Der Täter ist auf der Flucht. Nun erzählen Nachbarn, was ihnen am Opfer aufgefallen war.
27.10.2026, 08:32
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Ein tödlicher Angriff mitten in einem ruhigen Wohnviertel erschüttert das bayerische Dingolfing. Ein 43-jähriger Familienvater wurde am Montag vor seinem Haus erschossen. Der Täter ist weiterhin auf der Flucht. Nun berichten Nachbarn von den dramatischen Szenen und dem Leben des Opfers.

Ein Anrainer war gerade mit Laubarbeiten beschäftigt, als er drei Schüsse und einen Frauenschrei hörte. Er verständigte sofort die Einsatzkräfte. "Es war klar, was los ist", erzählte er gegenüber Medien. Wenig später rückten mehrere Polizeistreifen an.

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Familienvater stirbt nach Schüssen

Gegen 12.30 Uhr hatte ein Unbekannter an der Haustür eines Einfamilienhauses in der Schwedenschanze geläutet. Als der 43-Jährige öffnete, schoss der Mann auf ihn. Trotz Reanimationsversuchen starb das Opfer wenig später.

Der Mann hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder. Eine Nachbarin berichtete, sie habe nach dem Angriff gemeinsam mit der weinenden Witwe auf die Rettung gewartet. Die Familie habe noch nicht lange in der Gegend gewohnt, sei aber unauffällig gewesen.

Nachbar berichtet von "dubiosen" Besuchern

Ein Bewohner des Viertels schilderte, dass der getötete Firmenchef einen auffälligen Lebensstil geführt habe. Neben einem teuren Auto seien ihm auch Besucher aufgefallen, die auf ihn "dubios" gewirkt hätten.

"Ich glaube, er war ein netter Mensch, aber hatte die falschen Freunde", erklärte der Nachbar. "Wenn jemand erschossen wird, dann hat das einen Hintergrund." Ob diese Vermutungen etwas mit dem Verbrechen zu tun haben, ist nicht geklärt.

Täter weiter auf der Flucht

Die Polizei suchte mit zahlreichen Einsatzkräften und einem Hubschrauber nach dem Schützen. Die Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Laut Ermittlern könnte der Unbekannte mit einem dunklen Fahrzeug, möglicherweise einem BMW, geflüchtet sein.

Gesucht wird ein Mann mit Oberlippenbart, eher rundlichem Gesicht und dunkler Kapuzenjacke. Er soll Hochdeutsch gesprochen haben.

Die Kriminalpolizei prüft unter anderem, ob Täter und Opfer einander kannten. Die Spurensicherung war bis zum späten Nachmittag im Einsatz. Zeugen, die zwischen 12 und 12.30 Uhr im Bereich Schwedenschanze und Eppenauerstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 0871/92520 bei der Kriminalpolizei Landshut zu melden.

red, 27.10.2026, 08:32
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