Ein mutmaßlicher Betrugsfall im Bezirk Korneuburg beschäftigt die Ermittler. Ein 56-jähriger Mann und seine gleichaltrige Ex-Partnerin sollen nach einem Einbruch in das Wohnhaus der Frau zum Jahreswechsel falsche Angaben bei der Versicherung gemacht haben.
Der Verdacht: Die beiden sollen gestohlene Gegenstände überhöht oder falsch angegeben haben, um eine höhere Versicherungsleistung im niedrigen sechsstelligen Eurobereich zu kassieren. Die Polizei spricht von schwerem Betrug und Versicherungsmissbrauch.
Doch damit nicht genug: Der 56-Jährige soll auch bei einem Vermögensverzeichnis vor dem Bezirksgericht Korneuburg falsche Angaben gemacht haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, in den Jahren 2020 und 2021 mehrmals teure Luxusuhren gekauft zu haben – ohne diese ganz oder teilweise zu bezahlen.
Für einen Juwelier entstand dadurch laut Polizei ein Schaden im niedrigen sechsstelligen Eurobereich. Am 22. Mai 2026 wurde der Mann von Polizisten aus Langenzersdorf festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hatte die Festnahme angeordnet.
Der 56-Jährige wurde in die Justizanstalt Korneuburg gebracht. Seine Ex-Lebensgefährtin wird angezeigt.