Samstagnachmittag ging das Frauchen des Huskys in der Jedleseer Straße in einen Supermarkt. Ihre Hündin leinte sie vor dem Geschäft an. Als sie gegen 17.50 Uhr wieder herauskam, war die 12-jährige Hündin spurlos verschwunden.
Zwei Tage musste die Wienerin um ihr geliebtes Haustier bangen. Dann konnte sie ihrem Liebling wieder durchs Fell streicheln – dem kriminalistischen Einsatz einer Supermarkt-Mitarbeiterin und der Hunde-Such-Hilfe (HSH) Österreich sei Dank. Wie sich herausstellte, war die Hündin von einem im Grätzl bekannten Mann (40) gestohlen und in seine Wohnung gebracht worden.
Nachdem die Besitzerin Montagabend Anzeige bei der Polizei erstattete und den mutmaßlichen Dieb nannte, klopften die Beamten bei seiner Wohnung bei der Bellgasse an. "Als die Kollegen der Polizeidiensthundeeinheit den Chip auslasen, war der Fall klar", so Polizeisprecher Philipp Haßlinger zu "Heute". Die Hündin wurde ihrem Frauchen zurückgegeben, der Husky-Dieb angezeigt. Die Ermittlungen laufen.
"Dieser Mann ist psychisch krank. Und die Chance, dass Menschen wie dieser Tieren etwas antun, ist leider groß. Es war ein Riesen-Glück, dass der Hündin nichts passiert ist", so HSH-Chefin Regina Drlik zu "Heute".
„Wir haben alle paar Tage einen Fall, wo Tiere abgeleint und gestohlen werden.“Regina DrlikHSH-Chefin
Drlik warnt dringend davor, Hunde vor Supermärkten, Apotheken und Co anzuleinen und unbeaufsichtigt zu lassen. "Wir haben alle paar Tage einen Fall, wo Tiere abgeleint und gestohlen werden." Infos: www.hundesuchhilfe.at