Eklat in Shishabar

Massenschlägerei bei Osterfeier von Ostblock-Clan

Wilde Szenen in Leverkusen (D): Eine Osterfeier des berüchtigten Goman-Clans eskalierte komplett. Über 100 Polizisten rückten an.
Newsdesk Heute
06.04.2026, 10:45
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In der Ostersonntagsnacht hatten die Polizisten in der deutschen Stadt Leverkusen alle Hände voll zu tun. Was als eine Osterfeier mit rund 120 Gästen des Goman-Clans in einer Shishabar begann, endete in einer blutigen Eskalation.

Ursprünglich wurden die Beamten bereits wegen einer Ruhestörung alarmiert. Die Feiernden wurden ermahnt und alles schien in Ordnung zu sein – doch der Schein trügte. Bereits gegen 23 Uhr folgte der nächste Einsatz an der Adresse.

Polizisten angegriffen

Wie die "Bild" berichtet, geriet die Lage dann komplett aus dem Ruder. Die Polizisten wurden von den Partygästen mit Flaschen, Gläsern und Stühlen attackiert. Demnach wurden drei Beamte dabei verletzt.

Was ist der Goman-Clan?

Beim Goman-Clan handelt es sich um eine Roma-Großfamilie, die ursprünglich aus Polen stammt und vor allem in Leverkusen aktiv ist. Sie sollen für mehrere Straftaten verantwortlich sein. Darunter gewerblicher Betrug, Geldwäsche, Inverkehrbringen von Falschgeld und das Erschleichen von Leistungen. Vor allem der Enkeltrick gelte als eine ihrer Betrugsmaschen. Einige Familienmitglieder wurden bereits verurteilt. So auch das Oberhaupt "Don Mikel".

Aber auch untereinander gab es Reibereien. Die Clan-Mitglieder fingen auch untereinander an, sich zu prügeln, was die Lage noch unübersichtlicher machte. Insgesamt mussten 50 Einsatzfahrzeuge anrücken, um die Massenschlägerei unter Kontrolle zu bringen. Auch Kräfte aus Köln wurden zur Unterstützung alarmiert.

Einsatz Montagfrüh beendet

Das Ende war ein Großeinsatz mit über 100 Polizisten, eine verwüstete Shishabar, mehrere Verletzte und sechs vorläufige Festnahmen. Laut dem Bericht der "Bild" wurden drei blutverschmierte Männer in Handschellen abgeführt.

Schlussendlich wurden vier Männer und zwei Frauen auf ein Polizeirevier gebracht. Gegen 3.30 Uhr war der Einsatz dann endgültig beendet. Unklar ist, was die Eskalation auslöste. Die diesbezüglichen Ermittlungen dauern an.

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