Mercedes-Chef Ola Källenius hat zuletzt deutlich weniger verdient: Für das Geschäftsjahr 2025 erhielt er rund 8,8 Millionen Euro Gesamtvergütung. Ein Jahr zuvor waren es noch etwa 12,5 Millionen Euro. Damit sank sein Einkommen um rund 3,7 Millionen Euro beziehungsweise etwa 30 Prozent.
Die Zahlen stammen aus dem aktuellen Vergütungsbericht der Mercedes-Benz Group. Ein wesentlicher Teil der Bezahlung des Vorstandschefs besteht aus variablen Bestandteilen und Boni, die an Kennzahlen wie Gewinn, Umsatzentwicklung oder strategische Ziele gekoppelt sind. Fallen diese schwächer aus, sinkt automatisch auch die Gesamtvergütung.
Genau das ist im vergangenen Geschäftsjahr passiert: Mercedes-Benz musste einen deutlichen Rückgang bei wichtigen Finanzkennzahlen hinnehmen.
Der Autobauer erzielte 2025 einen Konzernumsatz von 132,2 Milliarden Euro. Im Jahr davor waren es noch 145,6 Milliarden Euro – ein Rückgang von 13,4 Milliarden Euro bzw. rund neun Prozent.
Noch stärker brach das operative Ergebnis ein: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 13,7 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2025. Das entspricht einem Minus von rund 5,5 Milliarden Euro oder gut 40 Prozent.
Auch beim Nettogewinn zeigte sich der Einbruch deutlich: Das Konzernergebnis fiel auf etwa 5,3 Milliarden Euro und lag damit rund 49 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Diese Entwicklung – weniger Umsatz, deutlich geringere Gewinne und schwächere Absätze – wirkte sich direkt auf die variablen Vergütungsbestandteile des Vorstandschefs aus.
Ola Källenius ist Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Group AG und steht seit 2019 an der Spitze des Stuttgarter Autobauers. Der gebürtige Schwede arbeitet seit den frühen 1990er-Jahren im Konzern und durchlief zahlreiche Führungspositionen, bevor er den CEO-Posten übernahm.