Beim Prozess rund um die Familie Lugner ging es am 8. Mai (Freitag vergangener Woche) heiß her. Besonders Lugner-Ex Christina "Mausi" Lugner schockierte mit ihren Aussagen rund um den Baulöwen und seine Ehe mit Simone. Laut Mausi habe sie auch nach der Scheidung mehrmals wöchentlich Kontakt mit Richard gehabt. Immer wieder soll er sie gebeten haben: "Heirate mich doch wieder"!
Hintergrund des Gerichtsdramas zwischen der Witwe und der Lugner & Söhne Stiftung ist der Streit rund um Simones Wohnrecht. Bereits während mehrerer Prozesstage sollte geprüft werden: War Richard Lugner pflegebedürftig und hat Simone sich, wie vertraglich vereinbart, um diese Unterstützung gekümmert? Falls dies nicht der Fall sein sollte, könnte die Witwe unter anderem das Wohnrecht auf Lebenszeit in der Döblinger Villa der Familie verlieren.
Mausi Lugner machte ihre Sichtweise auf die Ehe ganz klar: "Ich war Richards engste Vertraute", schilderte sie. Immer wieder habe Richard betont, wie unglücklich er darüber gewesen sei, dass Simone das Bett nicht mit ihm teile. Dabei soll er sogar seiner Ehe mit Mausi selbst nachgetrauert haben. "Es ist halt nicht wie bei uns damals. Wir waren ein richtiges Ehepaar", zitierte die Lugner-Ex Richard immer wieder.
Auch ist sie sich sicher: "Simone war nicht seine erste Wahl." Immer wieder soll der Baulöwe Mausi nach der Scheidung gebeten haben, eine neuerliche Heirat mit ihm in Betracht zu ziehen. "Für mich kam das nicht infrage. Ich hätte mein ganzes Leben umkrempeln müssen", gab sie zu Protokoll. Die Betreuung, die sie Richard hätte entgegenbringen müssen, hätte bedeutet, dass sie ihre Freizeit und ihren Alltag voll und ganz ihm widmen hätte müssen. Doch auch ohne Ehe sei sie stets für ihn da gewesen.
Witwe Simone lässt das so nicht ruhen und kontert diesen Aussagen: "Mir ist wichtig, dass jeder verstehen muss, dass es irrelevant für Erotik beziehungsweise eine glückliche Ehe ist, ob man größtenteils getrennt schläft oder nicht", sagte sie zu "Heute". Das gemeinsame Eheleben würde ohnehin im Wachzustand stattfinden, außerdem habe das Paar sehr wohl ab und an Nächte im gemeinsamen Bett verbracht.
Die getrennte Schlafsituation habe jedoch nichts mit Streitigkeiten oder fehlender Liebe zu tun gehabt, vielmehr sei es um den Gesundheitszustand der beiden gegangen. "Es war halt wirklich sehr anstrengend für uns beide, weil wir in diesen Nächten sehr wenig Schlaf abbekommen haben", erzählte Simone.