Über 20.000 Menschen gingen bei brütender Hitze am Mittwoch auf die Straßen Wiens, um gegen die geplanten Kürzungen beim Budget für die Unis zu protestieren. "Das Budget muss jetzt nachhaltig abgesichert werden. Denn was hier gerade passiert, ist ein direkter Angriff auf unsere Hochschulen, auf unsere Bildung und auf die Zukunft von uns allen“, betonte Selina Wienerroither aus dem ÖH-Vorsitz.
Die später verkündete Vertagung der Entscheidung über die Universitätsbudgets ändert für die Studierenden nichts an der Situation. Die milliardenschweren Kürzungen stünden weiterhin im Raum. Es brauche jetzt Klarheit, statt bis Oktober in Unsicherheit zu leben.
Nach der Mega-Demo am Wiener Ring gibt es am Donnerstag auch in vier Landeshauptstädten Demonstrationen. Schon um 10 Uhr versammelten sich Studierende in Klagenfurt am Uni-Vorplatz.
Um 14 Uhr folgen jeweils Graz (Stadtpark-Hauptplatz) und die Stadt Salzburg (Kapitelplatz). Der Schlusspunkt wird ab 16 Uhr am Linzer Hauptplatz gesetzt.