Bei Red Bull sprudeln nicht nur die Energydrinks, sondern auch die Gewinne. Der Salzburger Getränkekonzern hat seine aktuellen Geschäftszahlen veröffentlicht. Und die können sich sehen lassen. Besonders für Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz (33), der sich über einen Geldregen in dreistelliger Millionenhöhe freuen darf.
Rund 530 Millionen Euro erhält der Sohn des verstorbenen Red-Bull-Gründers Dietrich Mateschitz aus der Gewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2025, berichtet die APA. Das entspricht umgerechnet rund 44 Millionen Euro pro Monat oder knapp 1,5 Millionen Euro pro Tag. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein klassisches Gehalt, sondern um eine Dividende aus seinen Firmenanteilen.
Die Grundlage für den gewaltigen Geldregen liefern die aktuellen Geschäftszahlen. Red Bull steigerte seine Nettoerlöse im Jahr 2025 um neun Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn kletterte um fünf Prozent auf satte 1,9 Milliarden Euro.
Insgesamt schüttet der Getränkeriese rund 1,1 Milliarden Euro an seine Eigentümer aus. Mark Mateschitz hält seit dem Tod seines Vaters im Oktober 2022 insgesamt 49 Prozent an Red Bull. Die Mehrheit gehört der thailändischen Eigentümerfamilie.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für den 33-Jährigen allerdings: Obwohl Red Bull mehr Gewinn macht, fällt seine Ausschüttung heuer niedriger aus als im Vorjahr. Damals flossen noch rund 648 Millionen Euro an Mateschitz. Heuer sind es somit rund 118 Millionen Euro weniger.
Finanzielle Sorgen dürfte sich der Red-Bull-Erbe deshalb aber kaum machen müssen. Immerhin läuft das Geschäft mit den Energydrinks weiterhin hervorragend. Im vergangenen Jahr verkaufte Red Bull weltweit knapp 14 Milliarden Dosen, ein Plus von rund zehn Prozent.