Für viele Pendler in Linz beginnt jetzt die erste große Geduldsprobe: Auf der Mühlkreisautobahn (A7) haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten zwischen der Einhausung Niedernhart und der Anschlussstelle Voest begonnen.
Die ASFINAG erneuert den stark belasteten Abschnitt der Linzer Stadtautobahn grundlegend. Nach mehr als fünf Jahrzehnten sei die Strecke technisch am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Deshalb werden sowohl die Fahrbahn als auch mehrere Brücken modernisiert.
Bis Mitte 2030 sollen die Arbeiten dauern. Insgesamt investiert die ASFINAG rund 82 Millionen Euro in das Projekt. Neben einer neuen Fahrbahn wird auch die Verkehrssicherheit verbessert. Zusätzlich entsteht eine moderne Gewässerschutzanlage, die Straßenabwässer künftig besser reinigen soll.
Für Autofahrer bedeutet das allerdings zahlreiche Einschränkungen. Zwar bleiben laut ASFINAG weiterhin zwei Fahrstreifen pro Richtung offen, trotzdem müssen Lenker mit schmaleren Spuren, Verzögerungen und Sperren rechnen.
Bereits ab 22. Mai wird die Ausfahrt bei der Anschlussstelle Voest Richtung A1 Wien-Salzburg gesperrt. Die Sperre dauert bis 7. Juni. Linienbusse und Einsatzkräfte dürfen den Bereich weiterhin passieren.
Die nächste große Einschränkung folgt ab 3. Juni: Dann ist die Abfahrt Wienerstraße Richtung Linzer Zentrum bis Anfang Oktober 2026 nicht befahrbar. Ebenfalls gesperrt wird die Auffahrt Wankmüllerhofstraße Richtung Freistadt.
Die Umleitungen führen über die Wankmüllerhofstraße, Wolfgang-Pauli-Straße und Wienerstraße. Vor allem nachts und an Wochenenden kann es zusätzlich zu kurzfristigen Sperren von Auf- und Abfahrten kommen.