Übergangsphase startet

"MeinAMS" – Das ändert sich jetzt für alle AMS-Kunden

Die dreiwöchige Übergangsphase vom bisherigen eAMS-Konto zur neuen Onlineplattform "MeinAMS" startet. Was das für Arbeitslose heißt.
Wien Heute
17.11.2025, 10:31
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Großer digitaler Umstieg beim Arbeitsmarktservice! Ab Montag (17.11.) startet die dreiwöchige Übergangsphase vom bisherigen eAMS-Konto zur neuen Onlineplattform "MeinAMS". Das Ziel: Der Zugriff auf AMS-Services soll einfacher, schneller und mobilfreundlich werden.

Zentraler digitalen Zugang für alle AMS-Dienste

Die neue Plattform wird zum zentralen digitalen Zugang für alle AMS-Dienste: Arbeitssuche melden, Arbeitslosengeld beantragen, Termine verwalten oder Bewerbungen dokumentieren – alles in einem System. Die neue Plattform sei laut AMS übersichtlicher, sicherer und für Smartphone, Tablet und PC optimiert. AMS-Chef Johannes Kopf betont: "Damit erleichtern wir Arbeitssuchenden den Zugang zu unseren Services und reduzieren bürokratische Hürden."

629.000 Nutzer betroffen – eAMS nur noch bis 8. Dezember nutzbar

Über 629.000 Personen verwendeten im Vorjahr das eAMS-Konto, insgesamt gab es rund 35,5 Millionen Zugriffe. Doch nun läuft die Zeit ab: Wer das alte Konto nutzt, kann dies nur noch bis 8. Dezember tun – davon betroffen sind allein in Wien rund 130.000 registrierte Personen.

In der Übergangsphase werden alle Nutzer aktiv zum Umstieg eingeladen. Eine Neuregistrierung ist nicht notwendig: Mit den bestehenden "eAMS-Daten" kann man direkt in "MeinAMS" einsteigen. Das endgültige Aus für eAMS kommt am 8. Dezember 2025. Sämtliche Daten werden automatisch übernommen.

Registrierung: ID Austria oder E-Mail/Passwort

Erstnutzer haben zwei Optionen:

➤ID Austria (sicherste Variante)

➤E-Mail + Passwort (dauert mehrere Tage, da ein RSA-Brief per Post verschickt wird)

Achtung: Nicht mehr unterstützt werden alte Login-Methoden wie FinanzOnline oder Benutzername + Passwort.

Barrierefrei, erweitert, 7-Millionen-Euro-Projekt

Nach erfolgreichem Start soll "MeinAMS" vollständig barrierefrei werden. Im nächsten Schritt erhalten auch Unternehmen und Partnerinstitutionen Zugang. Die Kosten für die Neuentwicklung: 7 Millionen Euro. Umgesetzt wurde die Plattform vom Bundesrechenzentrum.

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