Wiederaufbau der Energie

Meinl-Reisinger lädt zur Ukraine-Konferenz in Wien

Wien soll Schauplatz einer Ukraine-Konferenz werden. Dabei soll es vor allem um die Energieversorgung des vom Krieg gebeutelten Landes gehen.
Newsdesk Heute
05.05.2026, 21:53
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Über vier Jahre Krieg haben dem Energiesektor der Ukraine stark zugesetzt. Insbesondere in den Regionen Mykolajiw, Cherson und Odesa sei die Lage weiterhin angespannt. Demnach benötige man weiterhin technische Unterstützung.

Nun könnte hier eine bevorstehende Konferenz in Wien Lösungen liefern. Demnach hätten sich Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) und der stellvertretende Premier- und Energieminister der Ukraine, Denys Shmyhal darauf verständigt, dass in Wien "eine große internationale Konferenz zur Resilienz im Energiebereich" abgehalten werden soll.

Darum soll es gehen

Auf einen genauen Termin habe man sich noch nicht geeinigt, dennoch peilt man ein Datum "zwischen den nächsten Ukraine Recovery Conferences in Polen und Estland". In den kommenden Wochen soll der genaue Termin jedenfalls fixiert werden.

Konkret sollen im Rahmen der Konferenz kurzfristige Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung der Ukraine besprochen werden. Dies sei gerade im Hinblick auf den nächsten Winter wichtig.

Zudem soll der mittel- bis langfristige Wiederaufbau und die Transformation des Energiesektors des vom Krieg gebeutelten Landes im Fokus stehen. Des Weiteren wolle man bei der Dezentralisierung der Energieversorgung verstärkt zusammenarbeiten.

"Große Chancen für Unternehmen"

Meinl-Reisinger zeigt sich davon überzeugt, dass die Konferenz "Wien als Konferenzstandort und Österreich als Drehscheibe für den Wiederaufbau in der Ukraine" stärken werde. Die Außenministerin gibt zu bedenken, dass die Energieinfrastruktur der Ukraine schwer durch russische Angriffe beschädigt wurde.

Ziel der Wiederaufbaukonferenz sei es, ein starkes Zeichen zu setzen. "Österreich bleibt ein verlässlicher Partner der Ukraine – politisch, aber auch wirtschaftlich", so Meinl-Reisinger. Laut der NEOS-Frontfrau biete der Wiederaufbau in der Ukraine große Chancen für heimische Unternehmen. Demnach sei "Österreichisches Know-How" vor allem beim Wiederaufbau des ukrainischen Energiesektors "sehr gefragt", heißt es aus dem Außenressort.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.05.2026, 21:53
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