Neues von TeuRaZ, der teuersten Regierung aller Zeiten: Neben 21 Regierungsmitgliedern unterhält die ÖVP-SPÖ-Neos-Koalition auch die größten Regierungsbüros. Im Außenministerium erhielt – wie von "Heute" berichtet – etwa nicht nur Sepp Schellhorn Posten (und A8), Meinl-Reisinger schuf auch noch ein neues Sonderbüro.
Zur Koordinierung der pinken Regierungsarbeit baute man für den ehemaligen Neos-Klubdirektor Armin Hübner eine Koordinierungsstelle mit Hübner als Leiter, Referenten und Assistenten. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz wollte in einer Anfragenserie an sämtliche Ressorts die "Personalkosten und Entbürokratisierung Ihres Kabinetts im 4. Quartal 2025" ergründen.
Nun kommt heraus: Meinl-Reisingers Sonderbüro kostet jährlich 704.354 Euro. Selbst in Monaten ohne Weihnachts- und Urlaubsgeld müssen 50.311,31 Euro an Steuermitteln dafür aufgewendet werden. Bei ÖVP und SPÖ schupfen die Staatssekretäre die Koordinierungsagenden nebenbei. Sepp Schellhorn wurde dafür nicht von Meinl-Reisinger herangezogen. Auch Klubobmann Shetty ist mit dem Dreh von TikTok-Videos offenbar ausgelastet.
Schellhorns Büro kommt auf 83.164,53 pro Monat on top. Für das Kabinett der pinken Frontfrau fallen 140.084,90 Euro monatlich an. Meinl-Reisinger gewährte in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 zudem Belohnungen in Höhe von 9.075,00 Euro an Mitarbeiter.
Insgesamt, das zeigt eine Auswertung von Schnedlitz, schlagen die Kosten für sämtliche Ministeriums-Kabinette mit über drei Millionen Euro pro Monat (!) zu Buche. Sparsamster Minister dabei ist Meinl-Reisingers-Vize Christoph Wiederkehr. Bei SPÖ-Medienminister Andreas Babler sind die Kosten nach Neu-Anstellungen mittlerweile auf über 200.000 Euro pro Monat angewachsen.
Der freiheitliche General poltert: "Das Steuergeld wird mit beiden Händen zum Fenster hinausgeworfen. Das ist gerade in Zeiten der Rekordteuerung schäbig. Eine Verhöhnung der fleißigen Bürger, die diesen Irrsinn finanzieren müssen!"