Gegen 20.30 Uhr trat die 55-Jährige vor die Presse. Sie sagte, sie wolle zu "Lügen" Stellung nehmen, die sie mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Verbindung bringen.
"Ich bin kein Opfer von Epstein", erklärte Melania Trump vor Reportern. "Epstein hat mich nicht mit Donald Trump bekannt gemacht." Seit Jahren seien, so Trump, gefälschte Bilder und erfundene Geschichten im Umlauf, die etwas anderes behaupteten. Sie sprach dabei auch von "Gerüchten in den sozialen Medien".
Der Auftritt kam überraschend, weil es zuletzt keine neuen Berichte über angebliche Kontakte zwischen Epstein und Trump gegeben hatte.
In ihrer Erklärung wies Melania Trump jede Verbindung zu Epsteins Verbrechen zurück. "Ich hatte keinerlei Kenntnis von Epsteins Missbrauch seiner Opfer und war in keiner Weise daran beteiligt. Ich war nicht daran beteiligt, war nie in Epsteins Flugzeug und habe seine Privatinsel nie besucht", sagte sie.
Epstein habe sie nach eigenen Angaben erstmals im Jahr 2000 kennengelernt. Zu diesem Zeitpunkt sei sie bereits mit Donald Trump zusammen gewesen. Eine engere Beziehung zu Epstein habe es nie gegeben.
In derselben Stellungnahme sprach sich die First Lady zudem für eine Anhörung im Kongress aus. Dabei sollten Betroffene die Möglichkeit bekommen, öffentlich auszusagen. "Jede einzelne Frau sollte die Möglichkeit haben, ihre Geschichte öffentlich zu erzählen, wenn sie dies wünscht, und ihre Aussage sollte dann dauerhaft in das Kongressprotokoll aufgenommen werden."