Millioneninvestition beim Land Niederösterreich: In der Sitzung am Dienstag, 19. Mai 2026, wurde beschlossen, dass vier Projekte für Menschen mit Behinderung gefördert werden. Gesamt kommt eine Summe von circa 3,4 Millionen Euro zusammen.
Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), Landesrätin für Bildung, Soziales und Wohnbau, erklärt: "Menschen mit Behinderung brauchen bestmögliche Betreuung, moderne Infrastruktur und ein Umfeld, das ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht."
Und weiter: "Mit diesen Investitionen stärken wir die sozialen Einrichtungen in Niederösterreich nachhaltig und verbessern die Lebensqualität vieler Betroffener und ihrer Familien."
In Purgstall (Bezirk Scheibbs, NÖ) baut die Lebenshilfe Niederösterreich eine neue Wohneinrichtung für Menschen mit intellektueller oder körperlicher Behinderung. In Planung seien 24 vollzeitbetreute Wohnplätze und 24 Tagesbetreuungsplätze. Von den 4,92 Millionen Euro anerkannten Baukosten werden 2,33 Millionen Euro übernommen.
Die Dorfgemeinschaft Wienerwald gGmbH baut ihre Tagesstätte in Purkersdorf (Bezirk St. Pölten, NÖ) aus: um vier Tagesbetreuungsplätze. Die anerkannten Baukosten betragen 330.000 Euro, 116.000 Euro werden gefördert.
Die Caritas-Tagesstätte der Diözese St. Pölten (NÖ) in Tulln (NÖ) erhält eine Modernisierung. Hier gibt es Platz für bis zu 57 Menschen mit Behinderung. Die anerkannten Baukosten betragen circa 1,61 Millionen Euro, 807.000 Euro werden gefördert.
Das Wohnhaus der Lebenshilfe Niederösterreich in Bruck an der Leitha (NÖ) wird ebenfalls einer Modernisierung unterzogen. In dieser Einrichtung können bis zu 23 Menschen mit Behinderungen unterkommen, acht Tagesbetreuungsplätze stehen ebenfalls bereit. Die anerkannten Baukosten belaufen sich auf 302.000 Euro, 151.000 Euro werden übernommen.
Teschl-Hofmeister erklärt: "Mit den Förderungen setzt das Land Niederösterreich ein klares Zeichen für Inklusion und soziale Verantwortung. Moderne Wohn- und Betreuungseinrichtungen schaffen nicht nur bessere Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung, sondern entlasten auch Angehörige und Betreuungspersonal nachhaltig."