Preise steigen rasant

Miete um ein Viertel gestiegen! In diesem Wiener Bezirk

Wer in Wien eine Wohnung sucht, muss immer tiefer in die Tasche greifen. In einem Bezirk sind die Angebotsmieten um satte 24 Prozent gestiegen.
14.10.2026, 07:19
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Die Preise rasen weiter nach oben. Wer derzeit eine neue Mietwohnung sucht, muss mit deutlich höheren Kosten rechnen als noch vor einem Jahr. Besonders heftig trifft es die Donaustadt: Im 22. Bezirk sind die angebotenen Mieten innerhalb eines Jahres um 24 Prozent gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von ImmoScout24.

Damit verzeichnet die Donaustadt den stärksten Mietanstieg aller 23 Wiener Bezirke. Doch auch in anderen Teilen der Stadt müssen Wohnungssuchende deutlich mehr bezahlen.

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1.785 Euro Miete für 70 Quadratmeter

Wie teuer die Wohnungssuche mittlerweile geworden ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen. In der Donaustadt kostet ein Quadratmeter aktuell 25,50 Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 20,60 Euro.

Für eine Wohnung mit 70 Quadratmetern ergibt das rechnerisch eine monatliche Bruttomiete von 1.785 Euro. Damit ist die Donaustadt mittlerweile fast so teuer wie die Innere Stadt. Im ersten Bezirk werden derzeit durchschnittlich 25,70 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Auch in Rudolfsheim-Fünfhaus haben die Preise kräftig angezogen. Dort sind die Angebotsmieten um 23 Prozent auf 21,10 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

Hier gab es die größten Steigerungen

  • Donaustadt:                        +24 Prozent auf 25,50 Euro pro Quadratmeter
  • Rudolfsheim-Fünfhaus:    +23 Prozent auf 21,10 Euro
  • Mariahilf:                             +17 Prozent auf 24 Euro
  • Ottakring:                            +14 Prozent auf 22,90 Euro
  • Simmering:                         +11 Prozent auf 20 Euro
  • Floridsdorf:                         +9 Prozent auf 20,10 Euro

Besonders auffällig: Mit der Donaustadt, Simmering und Floridsdorf sind gleich drei Bezirke außerhalb der inneren Stadt unter jenen mit den kräftigsten Preissteigerungen.

In manchen Bezirken wird Wohnen sogar billiger

Es gibt allerdings auch eine überraschende Entwicklung. Während die Angebotsmieten in Wien insgesamt steigen, gehen sie in einigen Bezirken zurück.

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Am stärksten fällt der Rückgang in Neubau aus. Dort sind die angebotenen Mieten um 14 Prozent auf 22,60 Euro pro Quadratmeter gesunken. Auch in der Josefstadt (-5 Prozent), Margareten und Hietzing (jeweils -3 Prozent) sowie in der Brigittenau (-2 Prozent) sind die Preise zurückgegangen.

Wer eine Wohnung sucht, kann je nach Bezirk also mit völlig unterschiedlichen Preisentwicklungen konfrontiert sein.

Wien bleibt teuerstes Bundesland

Insgesamt sind die angebotenen Bruttomieten in Wien laut ImmoScout24 um sieben Prozent gestiegen. Mit 22,60 Euro pro Quadratmeter bleibt die Bundeshauptstadt das teuerste Bundesland Österreichs.

Für eine Wohnung mit 70 Quadratmetern werden damit im Wiener Durchschnitt rund 1.581 Euro monatlich fällig. Zum Vergleich: Österreichweit liegt der entsprechende Wert bei 1.123 Euro.

Die Auswertung basiert auf Wohnungs- und Hausangeboten aus den ersten neun Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Erfasst wurden Bruttomieten inklusive Betriebskosten und Steuern, allerdings ohne Strom und Heizung.

Wichtig für Mieter: Die Zahlen zeigen, wie sich die Preise bei neu angebotenen Wohnungen entwickeln. Sie bedeuten nicht, dass bestehende Mietverträge automatisch um diese Beträge teurer werden.

red, 14.10.2026, 07:19
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