Hat sich wohl gelohnt

Millionen-Regen! So viel brachte der ESC nach Wien

Der ESC war für Wien nicht gerade billig. Rund 36 Millionen Euro standen für das Mega-Event im Raum. Doch die große Musikparty zahlt sich wohl aus.
Heute Entertainment
03.09.2026, 20:14
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Zwei Wochen ESC-Wahnsinn, eine volle Stadthalle, Party am Rathausplatz und Eurovision-Fans aus aller Welt: Im Mai wurde Wien zum Mittelpunkt der Musikwelt. Doch was blieb davon – abgesehen von jeder Menge Glitzer und einem bitteren vorletzten Platz für Cosmó?

Offenbar ziemlich viel.

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Nach Angaben der Europäischen Rundfunkunion sorgte der Eurovision Song Contest 2026 für rund 88.000 zusätzliche Besucher in Wien. Dazu kamen rund 160.000 verkaufte Hotelzimmer. Der geschätzte wirtschaftliche Impuls: satte 57 Millionen Euro.

Eine durchaus beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass die Veranstaltungskosten im Vorfeld mit rund 36 Millionen Euro beziffert wurden. Eine EcoAustria-Studie ging außerdem von einem Wertschöpfungseffekt von rund 52 Millionen Euro aus. Demnach sollte jeder öffentlich investierte Euro etwa 1,70 Euro an Wertschöpfung auslösen.

Alle Augen auf Wien

Und die ESC-Fans ließen sich die Party offenbar einiges kosten. Alleine die zusätzlichen Besucher sollten während ihres Aufenthalts rund 21 Millionen Euro ausgeben – etwa für Hotels, Restaurants, Öffis, Einkäufe und Freizeit.

Auch abseits der klassischen Wirtschaftszahlen war in Wien einiges los. Rund 320.000 Besuche wurden während der ESC-Woche bei den verschiedenen Veranstaltungsorten gezählt. Etwa 100.000 davon entfielen auf die Shows in der Wiener Stadthalle, weitere 150.000 auf das Eurovision Village am Rathausplatz. Auch Naschmarkt, Praterdome und Wien Museum wurden zu ESC-Schauplätzen.

Dazu kam internationale Aufmerksamkeit, die sich nur schwer in Geld umrechnen lässt. Fans aus 75 Ländern kauften Tickets für die neun Shows in der Stadthalle. Mehr als 1.000 Journalisten aus über 50 Ländern berichteten aus Wien. Weltweit erreichte der ESC 131 Millionen TV-Zuschauer, während die offiziellen Inhalte auf TikTok, Instagram, Facebook und YouTube während der Saison Milliarden Aufrufe sammelten.

Schon vor dem Event wurde der internationale Werbewert für Österreich sogar auf rund 730 Millionen Euro geschätzt.

Wert ist geschätzt

Ganz abgeschlossen ist die Rechnung allerdings noch nicht. Die 57 Millionen Euro stammen aus einer wirtschaftlichen Prognose beziehungsweise werden von der EBU als geschätzter Effekt angegeben. Das WIFO untersucht derzeit, was der ESC Wien tatsächlich gebracht hat.

Fest steht aber schon jetzt: Der Song Contest kostete Wien und Österreich ordentlich Geld. Gleichzeitig sorgte er dafür, dass Zehntausende internationale Gäste Hotels füllten, Restaurants besuchten und Geld in der Stadt ausgaben.

Und genau darauf hofft nun auch Bulgarien. Für den ESC 2027 in Burgas werden bereits Millionen bereitgestellt. Wien hat jedenfalls vorgemacht, dass sich der Eurovision-Wahnsinn nicht nur musikalisch auszahlen kann.

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.09.2026, 20:14
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