Auf Initiative der Bundesregierung fand im September und Oktober an drei Wochenenden ein dreiteiliges Dialogforum zur Überarbeitung der Österreichischen Sicherheitsstrategie statt. Die dritte und letzte Runde fand am Samstag, 18. Oktober in Salzburg statt. Am Samstag nahm Außenministerin Beate Meinl-Reisinger an der Veranstaltung teil.
Inhaltlicher Schwerpunkt war die Rolle Österreichs als EU-Mitglied bei der Gewährleistung nationaler und europäischer Sicherheit. Dazu wurde in Kleingruppen diskutiert, nachdem der Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich, die Schweizer Botschafterin, der Botschafter von Italien und der stellvertretende Botschafter Polens zur neuen Sicherheitssituation in Europa vortrugen und Fragen beantworteten.
Der gesamte Prozess wurde von der Universität Wien wissenschaftlich begleitet, die für die repräsentative Auswahl der Teilnehmenden und für die Protokollierung der Ergebnisse verantwortlich war.
Auf dieser Grundlage wird nun ein Ergebnisbericht erstellt, der abbildet, was der österreichischen Bevölkerung beim Thema Sicherheit wichtig ist. Dieser wird an die Bundesregierung übermittelt und fließt in die Überarbeitung der Österreichischen Sicherheitsstrategie ein.
Für Meinl-Reisinger war es eine gelungene Veranstaltung. "Bei so essenzielle Themen wie unserer Sicherheit braucht es die Auseinandersetzung damit auf allen Ebenen. Die Menschen in Österreich wollen sich aktiv einbringen und Verantwortung übernehmen. Wir alle gewinnen, wenn wir auf eine neue Art Politik machen und uns offen austauschen. Das stärkt das Vertrauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und führt zu besseren Lösungen", führte sie aus.