Der Vater von Herzogin Meghan (45) steht im Mittelpunkt schwerer Ermittlungen. Thomas Markle (82) soll laut der britischen "Daily Mail" in den USA vom FBI festgenommen worden sein. Ihm wird der Besitz von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs vorgeworfen. Der 82-Jährige bestreitet die Anschuldigungen.
Die Festnahme soll sich in einem Seniorenheim in Lakeland ereignet haben, in dem Markle erst seit Kurzem lebt. Hintergrund sind Funde in Mexiko und auf den Philippinen, die Ermittler mit dem Vater der Herzogin in Verbindung bringen.
In der mexikanischen Stadt Rosarito geriet ein Lagerraum ins Visier der Behörden, den Markle laut "Daily Mail" bereits 2017 angemietet hatte. Dort sollen neben Fotos und Zeitschriften auch mehrere Computer, Datenträger und Videokassetten aufbewahrt worden sein. Ein Teil des Materials soll Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs enthalten haben.
Nachdem die Zeitung das FBI informiert hatte, durchsuchten mexikanische Beamte das Lager und beschlagnahmten zahlreiche Gegenstände. Dabei wurde auch nach möglichen Hinweisen auf schweren Menschenhandel gesucht.
Parallel dazu ermitteln Behörden auf den Philippinen. Dort will Markles Sohn Thomas Markle Jr. (60) in den Habseligkeiten seines Vaters "Hunderte, wenn nicht Tausende" entsprechende Bilder entdeckt haben. Bei der Untersuchung elektronischer Geräte in Cebu sollen Ermittler zudem Aufnahmen minderjähriger Buben und Mädchen gefunden haben.
Die Berichte über ihren Vater haben auch Herzogin Meghan erreicht. Sie sei "zutiefst bestürzt über die Nachrichten, die ans Licht gekommen sind". Ihre Gedanken seien bei jenen Kindern, "denen möglicherweise Leid zugefügt wurde".
Das Verhältnis zwischen Meghan und ihrem Vater ist seit Jahren zerrüttet, die beiden haben keinen Kontakt mehr. Während Thomas Markle sämtliche Vorwürfe zurückweist, bleibt offen, welche rechtlichen Konsequenzen die Ermittlungen für ihn haben werden.