Anschlag in Russland vereitelt

Mit Bombe im Rucksack – FSB verhaftet Deutsche

In Russland ist eine Deutsche mit einem Sprengsatz festgenommen worden. Der russische Geheimdienst spricht von einem vereitelten Terroranschlag.
Newsdesk Heute
20.04.2026, 21:54
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Russische Behörden melden einen vereitelten Anschlagsplan im Süden des Landes – im Zentrum steht dabei eine deutsche Staatsbürgerin. Die Frau soll laut Geheimdienst mit einem Sprengsatz unterwegs gewesen sein.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB erklärte am Montag, man habe "einen vom Kiewer Regime geplanten Terroranschlag auf eine Einrichtung der Strafverfolgungsbehörden in der Region Stawropol vereitelt, an dem eine 1969 geborene deutsche Staatsbürgerin beteiligt war". Weitere Details zur Identität der Frau wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Sprengsatz im Rucksack

Festgenommen wurde die Deutsche in der Kaukasusstadt Pjatigorsk. Laut Staatsmedien soll sich in ihrem Rucksack ein improvisierter Sprengsatz befunden haben. Die Berichte stützen sich auf Angaben des FSB.

Den Informationen zufolge soll die Frau von einem Mann aus einem zentralasiatischen Land in die mutmaßlichen Pläne eingebunden worden sein. Ziel des Komplotts sei demnach ein Angriff auf eine Einrichtung der Sicherheitsbehörden im Süden Russlands gewesen.

1,5 Kilogramm TNT

Der Geheimdienst gab außerdem an, auch ein weiterer Verdächtiger sei festgenommen worden. Dabei handelt es sich laut FSB um einen "1997 geborenen" Staatsangehörigen eines zentralasiatischen Landes. Dieser soll den Sprengsatz per Fernsteuerung zünden haben wollen, "während die Frau vor Ort sterben sollte".

Nach Angaben der Behörden habe der sichergestellte Sprengsatz eine Sprengkraft von rund 1,5 Kilogramm TNT gehabt.

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