Tierischer Ratgeber

Mit diesen Tipps machen Katzen nicht mehr in den Garten

Katzen streifen gern durch fremde Gärten – und hinterlassen dabei oft mehr als nur Pfotenspuren. Mit folgender Methode bleibt die Mieze draußen.
Heute Tierisch
29.06.2026, 10:34
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Gerüche, Wasser oder bestimmte Pflanzen: Es gibt verschiedene Wege, um Katzen fernzuhalten. Allerdings wirken nicht alle gleich gut. Wie 20 Minuten berichtet, schwören viele auf einfache Hausmittel, während andere auf spezielle Geräte setzen. Wichtig ist, dass du bei allen Methoden darauf achtest, den Tieren nicht zu schaden.

Warum fühlt sich die Katze bei dir so wohl?

Kommt die Katze immer wieder, gefällt ihr wahrscheinlich dein Garten. Oft liegt das an lockerer Erde – die eignet sich perfekt als Katzenklo. Du kannst die Erde zum Beispiel mit Kies, Steinen oder Reisig abdecken. Auch Zweige helfen, damit die Katze das Beet meidet. Das empfiehlt auch die britische Organisation Cats Protection.

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Naschen

Manchmal lockt auch Futter die Katze an. Katzen naschen gern am Vogelfutter, wenn es offen am Boden liegt, oder suchen nach Essensresten in offenen Müllsäcken. Achte also darauf, keine Leckerbissen herumliegen zu lassen.

Wie kannst du Katzen aktiv vertreiben?

Eine Möglichkeit sind bestimmte Gerüche: Zwar gibt es dazu keine eindeutigen Studien, aber Tierschutzorganisationen empfehlen Zitrusfrüchte, Lavendel oder die sogenannte Verpiss-dich-Pflanze (Coleus Canin). Diese Pflanze verströmt einen Duft, den viele Tiere nicht mögen.

Laut Schweizer Tierschutz hilft auch Kaffeesud. Katzen sollen den Geruch nicht ausstehen können – und als Dünger ist er gleich doppelt nützlich. Es gibt außerdem spezielle Sprays und Granulate, die Haustiere fernhalten sollen.

Darf ich die Katze mit Wasser verscheuchen?

Grundsätzlich ja. In der Schweiz – und auch bei uns – ist es verboten, Tiere zu quälen, zu traumatisieren oder ihnen Schmerzen zuzufügen. Wasser gilt als harmlose Abschreckung. Am besten sprühst du nicht direkt auf die Katze, sondern eher in ihre Richtung oder über sie. Manchmal braucht es mehrere Versuche, bis sie fernbleibt. Manche Katzen reagieren übrigens gar nicht auf Wasser.

Was, wenn ich nicht immer daheim bin?

Es gibt Geräte, die wie ein Rasensprenger oder eine Wasserpistole mit Bewegungssensor funktionieren. Sobald sich etwas bewegt, spritzen sie Wasser in die Richtung. So kannst du die Katze auch vertreiben, wenn du nicht zu Hause bist.

Was bringt ein Ultraschallgerät?

Du kannst ein spezielles Katzenschreck-Gerät kaufen. Die senden Töne in sehr hoher Frequenz, die Tiere vertreiben sollen. Laut einer Studie der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) gab es dabei rund 32 Prozent weniger Katzenbesuche. Allerdings ließ der Effekt nach einiger Zeit deutlich nach. Die Wirkung ist also begrenzt.

BITTE NICHT!

Manche raten zu Cayennepfeffer oder Chili – das reizt die Tiere aber stark. Auch Mottenkugeln sind giftig und sollten nicht verwendet werden. Hundeurin bringt übrigens gar nichts. Steine werfen oder Pfefferspray zu verwenden, ist natürlich streng verboten und gilt als Tierquälerei.

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.06.2026, 10:34
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