Tierischer Ratgeber

So trinkt deine Katze vielleicht endlich mehr

Katzenbesitzer wissen um die Problematik, dass ihr "Wüstentier" einfach zu wenig Wasser trinkt, doch ein paar einfache Tricks können helfen.
27.06.2026, 07:44
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Katzen trinken oft erstaunlich wenig, weil sie evolutionär von Wüstenbewohnern abstammen. Ihre Vorfahren - die afrikanischen Wildkatzen - lebten in trockenen Gebieten und haben gelernt, einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Beute zu decken. Bei unseren Hauskatzen ist dieses Grundbedürfnis nach Wasser ähnlich klein, denn selbst wenn die Mieze nur Trockenfutter bekommt, meldet sich ihr Durstgefühl meistens sehr verzögert.

Leider ist dies für die Hauskatze problematisch und Probleme mit den Nieren und der Blase sind vorprogrammiert. Wir sollten also dafür Sorgen tragen, dass wir ihre "Wasserquelle" so attraktiv wie möglich machen, damit sie pro Tag zumindest die empfohlene Menge von 40 bis 60 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht trinkt.

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Wasser - weg vom Futternapf

Auch wenn "Doppelnäpfe" im Handel angeboten werden und hübsch aussehen, so ist die Katze hier ein kleiner "Monk" und trinkt meistens nicht dort, wo sie frisst. Das Risiko, dass ein Futterbröserl ins kühle Nass purzelt, ist nämlich ziemlich groß und schreckt sehr viele Hauskatzen von der Wasserschüssel ab. Man sollte den Wassernapf also besser weiter weg vom Futterschüsserl positionieren und immer frisch halten.

Wie frisch soll es wirklich sein?

Diese Frage muss jeder Katzenhalter für sich selbst herausfinden, denn während manche Stubentiger nur destilliertes Wasser trinken, mögen andere frisches Wasser direkt aus der Leitung oder gar das zwei Tage alte Wasser aus der Gießkanne lieber. Studien zeigen aber, dass "bewegtes" Wasser meist die Präferenz ist und ein Zimmerbrunnen wahre Wunder wirken kann.

Wurstwasser

Manche Katzen lieben "Wasser mit Geschmack", das man zwar in Form von Katzendrinks kaufen, aber komplett einfach auch selbst herstellen kann: Würstel oder Innereien einfach kurz aufkochen und das Wasser dann abkühlen lassen. Die Brühe kann sogar portionsweise eingefroren werden und ist meistens bei Zimmertemperatur auch unwiderstehlich für die Katze.

Einfach Wasser zum Futter

Der einfachste Weg, wie man seine Katze dazu bringt, mehr zu trinken, ist aber wahrscheinlich folgender: Einfach ein Stamperl Wasser zum Nassfutter geben und die Katze hat gar keine andere Wahl, als mehr zu trinken. Nassfutter sollte bei der Katze generell immer dem Trockenfutter vorgezogen werden, wenn man seinen Stubentiger auf lange Sicht gesund halten möchte.

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