Mitten in der aktuellen Hitzewelle hat eine 27-jährige Frau am Mannheimer Hauptbahnhof ein Katzenbaby in einer Plastiktüte transportiert und wollte mit dem Tier nach Berlin reisen. Auf das ungewöhnliche und tierschutzwidrige Verhalten wurden zunächst Mitarbeiter der Deutschen Bahn aufmerksam, die daraufhin die Bundespolizei verständigten.
Die Beamten kontrollierten die Frau und stellten fest, dass sich das junge Kätzchen tatsächlich in einer Plastiktüte befand. Eine geeignete Transportbox hatte die 27-Jährige nicht dabei. Nach Angaben der Bundespolizei zeigte sie sich zudem uneinsichtig und erklärte, dass sie sich auch keine Transportbox besorgen wolle.
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Die Einsatzkräfte nahmen daraufhin das Katzenbaby am Donnerstagmorgen in ihre Obhut und übergaben es der Tierrettung, wo es nun versorgt wird.
Auf die 27-Jährige kommt nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu. Insbesondere angesichts der hohen Temperaturen hätte der Transport des Jungtiers in einer luftundurchlässigen Plastiktüte erhebliche Risiken für dessen Gesundheit bedeutet.