Am Freitag gegen 07:20 Uhr wurde die Feuerwehr in Eben am Achensee (Bezirk Schwaz) zu einer ungewöhnlichen Tierrettung alarmiert. Ein Hirsch war in einen Swimmingpool gestürzt und kam nicht mehr heraus.
Eine Anwohnerin hatte bereits in der Nacht seltsame Geräusch aus ihrem Garten bemerkt und dachte zunächst an einen Marder oder ein anderes Kleintier. Am Morgen entdeckte die Frau dann die Überraschung: Ein rund 120 Kilogramm schwerer Hirsch war in ihren etwa 1,20 Meter tiefen Swimmingpool geraten und konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien.
Die Feuerwehr rückte aus und alarmierte einen Tierarzt. Das Tier wurde betäubt, und die Einsatzkräfte konnten den Hirsch schonend bergen.
Anschließend wurde er auf einen Anhänger verladen und in ein nahegelegenes Waldstück gebracht. Dort konnte der Hirsch, noch etwas benommen von der Betäubung, wohlbehalten wieder in die Freiheit entlassen werden.