Sie wird zum Burschen

"Monster Mia": Altenberger verrät ihr großes Glück

Im Animationsfilm "Monster Mia" (ab 15. Oktober) spricht Schauspielstar Verena Altenberger den kopflosen Buben Oskar – zu ihrer Freude im Dialekt.
15.10.2026, 06:00
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Der neue Animationsfilm "Monster Mia" bringt ab 15. Oktober ein schaurig-lustiges Abenteuer für die ganze Familie ins Kino. Mit dabei ist auch Schauspielstar Verena Altenberger, die den liebenswerten Monster-Buben Oskar zum Leben erweckt.

"Es ist einfach wahnsinnig lustig, verrückten Tieren oder Monstern eine Stimme zu geben", schwärmt sie im "Heute"-Interview. "Bei dieser Art Auftrag denke ich besonders oft: Das darf doch nicht wahr sein, das ist wirklich mein Beruf, was habe ich bloß für ein Glück!"

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Dass sie als Frau ausgerechnet einem Burschen ihre Stimme leiht, "ist egal, grade Monster sind doch erstaunlich gender-neutral". Und schiebt gleich eine Erklärung hinterher: "Oskars Hobby zum Beispiel ist Essen und beim herzhaft Schmatzen klingen wir doch alle irgendwie gleich…"

"Ich habe mich oft als Landei gefühlt"

Besonders wichtig war den Machern des Animationsfilms, dass die Figuren unterschiedliche österreichische Dialekte sprechen. Für Altenberger lag genau darin der Reiz. "Ich empfinde es als österreichische Schauspielerin unter anderem als eine Aufgabe, unsere Dialekte zu erhalten. Das ist einer unserer wirklich wichtigen Aufträge". Das gelte für Kino, Fernsehen, Theater und natürlich auch für Kinderfilme.

Dabei war ihr eigener Dialekt nicht immer etwas, worauf die Salzburgerin stolz war. "Ich habe mich gerade zu Beginn meiner Karriere oft als das 'Landei' gefühlt. Ich klinge manchmal anders als andere Schauspielerinnen und das hat mich verunsichert", gesteht sie. "Heute weiß ich, dass meine Klangfarbe eine meiner Stärken ist, und mein Heimatdialekt etwas Schönes und ein Schatz in meinem Repertoire."

"Angst vor dem Unbekannten"

Im Mittelpunkt des Animationsabenteuers steht die zwölfjährige Mia (Lilian Jane Gartner), die in der scheinbar perfekten, aber langweiligen Stadt Lilienthal lebt. Das ändert sich schlagartig, als sie auf die geheimnisvolle Finsterwald-Schule geschickt wird, wo es nur von Monstern wimmelt.

Dahinter steckt für die 38-Jährige eine wichtige Botschaft, die auch im echten Leben gilt. "Angst hat man vor allem vor dem Unbekannten. Und sobald man mal Hallo zu einem Unbekannten gesagt hat, ist der nicht mehr unbekannt, sondern bekannt und die Angst verpufft. Kann man genau so im Leben anwenden. Hallo sagen."

Altenberger hat kürzlich einen weiteren Kinofilm abgedreht, steht auf der Theaterbühne und absolviert Lesungen. Wie sie das alles mit ihrem Privatleben vereinbart? "Mit viel Unterstützung. Und mit viel Verständnis von den Menschen rund um mich herum für das ich ewig und anhaltend dankbar bin", erzählt sie. "Achja - und ich bin ein Organisationsgenie", lacht sie.

sk, 15.10.2026, 06:00
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