Ein Wanderer bereits tot

Mount-Everest-Rettung wird Wettlauf gegen die Zeit

Am Mount Everest sitzen noch immer hunderte Wanderer fest, auch ein Todesopfer sei bereits zu beklagen. Die Rettungsaktion läuft.
Newsdesk Heute
06.10.2025, 19:07
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Ein verheerender Schneesturm am Wochenende auf der tibetanischen Seite des höchsten Berges der Welt schloss fast 1000 Wanderer ein. Laut dem chinesischen Staatsfernsehen konnten bereits rund 350 von ihnen gerettet werden, zu über 200 Eingeschlossenen hätten die Retter bestehend aus Dorfbewohnern und dem Tibet Blue Sky Rescue Team Kontakt.

Am Montag verkündete der chinesischen Sender CCTV nun die erste traurige Nachricht. Für einen Touristen kam jede Hilfe zu spät. Der Wanderer sei demnach an Unterkühlung und Höhenkrankheit verstorben. Zudem sei das Schicksal von mehreren Bergsteigern ungewiss. In den kommenden Stunden wollen die Helfer die restlichen Menschen vom Berg holen, doch es wird ein Wettlauf gegen die Zeit.

Mühsame Rettungsaktion

Die Rettungstrupps kommen laut Berichten der Nachrichtenagentur Reuters nur langsam voran. Gründe dafür sind der meterhohe Schnee und blockierte Wege. Auch die Kommunikation ist vielerorts gestört. Telefone und Funkgeräte würden oft ausfallen.

Dazu kommen noch die extremen Bedingungen auf dem Berg. Auf 4900 Metern Höhe beträgt der Sauerstoffgehalt der Luft nur rund 55 Prozent des Anteils auf Meereshöhe. Kopfschmerzen, Schwindel oder Atemnot sind oft die Folge und auch erste Anzeichen einer Höhenkrankheit.

Die Situation der Eingeschlossenen sei dramatisch. Gegenüber der BBC berichteten mehrere Personen von Angst, Kälte und ihrem Kampf gegen die Schneemassen. So erzählte beispielsweise eine Frau, dass ihr Mann sich noch immer durch die eisige Kälte auf dem Berg kämpfe. Ein anderer Wanderer erzählte gegenüber Reuters, dass drei Personen aus seiner Gruppe an einer Unterkühlung litten.

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