Wut-Interview nach Pleite

Mourinho wittert Verschwörung – bringt Beweisfoto mit

Nach der Real-Niederlage gegen Atletico ist Jose Mourinho außer sich. Der Coach wittert eine Verschwörung – und legt sogar "Beweisfotos" vor.
Sport Heute
20.09.2026, 21:23
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Mourinho war nach der Niederlage von Real Madrid im Stadtderby gegen Atletico richtig bedient. Der Portugiese sorgte für einen denkwürdigen Auftritt bei der Pressekonferenz, redete sich in einer mehrminütigen Wut-Rede komplett in Rage, witterte eine Verschwörung und brachte selbst ausgedruckte Beweisfotos mit.

Mit einem DIN-A4-Blatt in der Hand begann der Portugiese seine Verschwörungstheorie. Zu sehen waren darauf zwei Szenen, in denen es nach Mourinhos Ansicht einen Platzverweis für Atletico geben hätte müssen.

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"Wir könnten uns die Pressekonferenz sparen, denn hier steht der Verlauf des Spiels", sagte der Real-Trainer und hielt seine mitgebrachten Bilder hoch. Zu sehen waren das Foul von Cristian Romero an Jude Bellingham sowie eine Attacke von Lee Kang-in gegen Federico Valverde. In beiden Situationen blieb ein Platzverweis gegen Atletico aus.

Mourinho: "Oder es gibt Druck?"

Für Mourinho ein Unding. "Das sind zwei klare Rote Karten", stellte der 63-Jährige klar. Doch dabei beließ es der Portugiese nicht. Seine Kritik richtete sich anschließend gegen das gesamte Schiedsrichter-System.

"Wer sich freuen muss, neben den Leuten von Atlético, ist der Ausschuss für die Schiedsrichterernennung. Es war alles sehr seltsam", meinte der Trainer weiter.

Vor allem die Rolle des VAR hinterfragte Mourinho. "Der arme Schiedsrichter hat weder Erfahrung noch das nötige Gespür, er kommt zu einem Derby. Aber der VAR steht nicht unter Druck, denn dort in Las Rozas gibt es keinen Druck – oder es gibt Druck und wir wissen es nur nicht." Damit stellte der Real-Coach offen in den Raum, dass hinter den Entscheidungen des Schiedsrichter und des VARs wohl eine Verschwörung gegen Real stecken könnte.

Nach Schlusspfiff ging Mourinho schließlich noch einen Schritt weiter und zog einen Vergleich zu seiner ersten Zeit in Spanien. "Ich hatte gehofft, eine andere Liga vorzufinden als die, die ich vor Jahren verlassen habe, aber man hat mir gesagt, dass das nicht der Fall ist, und mir erklärt, warum sie nicht anders ist", beendete der Portugiese seinen denkwürdigen Monolog.

red,20.09.2026, 21:23