Bürgermeister Michael Ludwig (SP) traf nun den Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) in Wien. Präsident Ümit Vural empfing den Stadtchef im Präsidialbüro der Glaubensgemeinschaft. An dem Treffen nahmen auch der Erste Imam von Wien, Ermin Sehic, und Bildungsamtsleiter Binur Mustafi teil.
Der Besuch knüpfte an ein gemeinsames Treffen im September im Wiener Rathaus an. Im Mittelpunkt stand die langjährige Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und der IGGÖ. Besprochen wurden insbesondere die Bereiche Bildung, Jugendarbeit und Soziales.
Ein zentrales Thema war der Beitrag muslimischer Gemeinden zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Wien. Ludwig würdigte dabei insbesondere das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen.
"Der Austausch mit IGGÖ-Präsident Ümit Vural hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der regelmäßige Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften für das Zusammenleben in unserer Stadt ist", so Ludwig auf Facebook. "Mit dem von mir initiierten Wiener Religionsrat haben wir eine Plattform geschaffen, die genau diesen Austausch fördert. Gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung ist es wichtig, das Verbindende in den Mittelpunkt zu stellen und den gegenseitigen Respekt zu stärken." Wien stehe für Religionsfreiheit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander.
Beide Gesprächspartner betonten, dass Muslime seit Generationen ein fester Bestandteil der Wiener Gesellschaft sind und das Leben in der Stadt aktiv mitgestalten. Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung und gegenseitiger Respekt wurden als gemeinsame Grundlagen des Zusammenlebens hervorgehoben.
IGGÖ-Präsident Vural bedankte sich bei Ludwig für den Besuch. Er bezeichnete das Treffen als wichtiges Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Muslimen in Wien. Die Glaubensgemeinschaft bekräftigte zudem ihre Bereitschaft, auch künftig eng mit der Stadt Wien zusammenzuarbeiten, Begegnungen zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.