Eine Mexiko-Kreuzfahrt sollte für eine Familie in einer Tragödie enden. Gemeinsam mit seiner Verlobten und dem gemeinsamen Sohn stach ein 35-Jähriger von Los Angeles aus in See. Die Kreuzfahrt der Royal Caribbean sollte für die Familie jedoch schon kurz nach dem Ablegen eine tragische Wende nehmen.
Demnach habe das Personal dem 35-Jährigen mitgeteilt, dass die gebuchte Kabine noch nicht bezugsfertig sei. Die Familie sei daher an die Bar verwiesen worden, während sich das Personal um das Zimmer kümmerte.
Als die Zimmer fertig waren, verließ die Mutter mit dem Sohn die Schiffsbar – der 35-Jährige blieb jedoch sitzen. Laut einem Bericht der "Bild" soll der Familienvater an der Bar dann 33 alkoholische Getränke konsumiert haben, danach eskalierte die Situation.
Ein Video von TMZ zeigt, wie der 35-Jährige festgenommen wird, nachdem er gegen die Tür anderer Gäste getreten hatte. Zuvor soll der Mann andere Passagiere sowie Crew-Mitglieder bedroht und sogar angegriffen haben.
So wurde er von den Sicherheitskräften überwältigt, doch eine Stunde nach der Festnahme war der 35-Jährige tot. Ein Jahr nach dem Vorfall wurde die Tragödie nun als Tötungsdelikt eingestuft, die Familie hat Klage gegen die Reederei eingereicht.
Die Hinterbliebenen fordern Schadenersatz für entgangene Unterhaltszahlungen, künftige Einkünfte, medizinische Ausgaben sowie seelisches Leid. Wie ein Gerichtsmediziner gegenüber "People" verriet, sei der 35-Jährige durch eine Kombination aus mechanischer Erstickung, Adipositas, Herzvergrößerung und Alkoholvergiftung verstorben.
Seine Familie spricht jedoch von "übermäßiger Gewalt" seitens des Personals. Demnach sei der Mann von den Crew-Mitgliedern mit vollem Gewicht zu Boden gedrückt worden. Zudem soll es zum Einsatz von Pfefferspray und Beruhigungsmitteln gekommen sein. Seitens der Reederei wollte man sich zum Rechtsstreit nicht weiter äußern. Es hieß lediglich, dass man über den Tod des Gastes traurig gewesen sei und mit den Behörden zusammengearbeitet hätte.