Die Auslosung der WM-Endrunde 2026 brachte Rot-Weiß-Rot am Freitagabend eine durchaus lösbare Gruppe. Die Elf von Ralf Rangnick tritt mit Titelverteidiger Argentinien rund um Star Lionel Messi auf einen echten Hammer-Gegner, hinzu kommen dann die Duelle mit WM-Debütant Jordanien zum Auftakt und Algerien zum Abschluss der Gruppenphase. Da ist der Aufstieg durchaus möglich.
Zur Erinnerung: Die Top Zwei jeder Gruppe schaffen fix den Sprung ins WM-Sechzehntelfinale, hinzu kommen die acht besten Gruppen-Dritten. Der Papierform nach scheint Rang zwei hinter dem amtierenden Weltmeister durchaus realistisch zu sein.
Das könnte Rot-Weiß-Rot dann den nächsten Kracher-Gegner bringen. Denn als Zweiter der Gruppe J würde es in der ersten K.o.-Runde gegen den Sieger der Gruppe H gehen. Und damit der Papierform nach gegen Europameister Spanien, einem der ganz großen Favoriten auf den Turniersieg. Im Falle eines Weiterkommens könnte dann Kroatien, England oder Kolumbien warten.
Sollte Rot-Weiß-Rot sensationell die Gruppe für sich entscheiden, würde es gegen den Zweiten der Gruppe H gegen. Das könnten dann Uruguay oder Saudi-Arabien sein, sollte sich Spanien tatsächlich, wie prognostiziert, den Gruppensieg schnappen.
Wenn es Österreich nur als einer der besten Gruppen-Dritten weiter schafft, wird es richtig kompliziert, dann müssen die Rechenschieber herausgeholt werden. Abhängig davon, welche anderen Gruppen-Dritten auch weiterkommen, würde es in diesem Fall gegen den Gewinner der Gruppen B, D, G, K oder L gehen. Das könnten Italien im Falle des gemeisterten Play-offs oder die Schweiz aus Pool B, Gastgeber USA oder die Türkei im Falle des gemeisterten Play-offs aus Pool D, Belgien aus Gruppe G, Portugal aus Gruppe K oder England oder Kroatien als Sieger der Gruppe L sein.