Entwarnung bei Michael Gregoritsch! Der ÖFB-Stürmer hat sich beim 3:1-Sieg gegen Israel am Donnerstag offenbar nicht schwerer verletzt. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Freitag in Wien.
Gregoritsch war in Linz am Sprunggelenk umgeknickt und musste bereits in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. In der 35. Minute kam Sasa Kalajdzic für den 32-Jährigen in die Partie.
Am Freitagvormittag wurde Gregoritsch genauer untersucht. Wie ein ÖFB-Sprecher gegenüber der APA bestätigte, ist die Verletzung "nicht so schlimm". Sogar ein Einsatz im nächsten Nations-League-Spiel am Sonntag gegen Kosovo ist demnach nicht ausgeschlossen.
Besonders bitter war die frühe Auswechslung für Gregoritsch, weil er gegen Israel erstmals in seiner Karriere das ÖFB-Team als Kapitän aufs Feld geführt hatte. In Abwesenheit von David Alaba, Marcel Sabitzer und Konrad Laimer sowie nach dem Rücktritt von Marko Arnautovic durfte der Angreifer die Schleife tragen.
Sollte Gregoritsch gegen Kosovo nicht von Beginn an spielen können, könnte Xaver Schlager das ÖFB-Team als Kapitän anführen. Der Nottingham-Forest-Legionär hatte die Schleife bereits nach Gregoritschs Auswechslung gegen Israel übernommen.
Das Nationalteam reiste noch in der Nacht nach dem Israel-Spiel von Linz nach Wien und bereitet sich am ÖFB-Campus in Aspern auf die kommenden Aufgaben vor. Gregoritsch bleibt trotz seiner Blessur beim Team. Nach dem Heimspiel gegen Kosovo stehen für Österreich noch die Nations-League-Partien in Irland am 1. Oktober und auswärts gegen Kosovo am 4. Oktober auf dem Programm.