Liga-Boss sorgt für Skandal

Nach Goebbels-Vergleich: Real fordert Konsequenzen

Der Streit zwischen Real Madrid und dem La-Liga-Präsident Javier Tebas geht in die nächste Runde.
17.10.2026, 10:00
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Heftiger Streit im spanischen Fußball! Der Konflikt zwischen Real Madrid und La-Liga-Präsident Javier Tebas (64) erreicht eine neue Eskalationsstufe. Nachdem der Liga-Boss die Berichterstattung des klubeigenen TV-Senders mit den Propagandamethoden von Nazi-Minister Joseph Goebbels verglichen hatte, fordern die "Königlichen" nun seinen sofortigen Rücktritt.

Schon seit Jahren liefern sich Real Madrid und Tebas einen öffentlichen Schlagabtausch. Der spanische Rekordmeister wirft dem Liga-Präsidenten immer wieder vor, den Verein unfair zu behandeln. Nun sorgt eine Aussage des 64-Jährigen für besonders großen Wirbel.

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Auf der Plattform X kritisierte Tebas den vereinseigenen Sender Real Madrid TV scharf. Dieser würde gezielt Spielszenen auswählen, Schiedsrichterfehler wiederholen und dadurch Misstrauen sowie Feindbilder schaffen. Anschließend zog der Funktionär einen umstrittenen Vergleich mit der NS-Propaganda unter Joseph Goebbels.

Auslöser des jüngsten Streits war die Vier-Spiele-Sperre gegen Real-Star Vinicius Junior nach dessen Platzverweis gegen Villarreal. Die Madrilenen hatten dem Liga-Boss daraufhin vorgeworfen, erneut eine Kampagne gegen den Brasilianer zu führen.

Die Reaktion auf Tebas' Aussagen ließ nicht lange auf sich warten. In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete Real Madrid den Vergleich als "absolut unerträglich und außerordentlich schwerwiegend".

Besonders empört zeigte sich der Klub darüber, dass ein hochrangiger Funktionär des spanischen Fußballs derartige Vergleiche heranziehe, um den Verein und seinen Fernsehsender zu diskreditieren. Auch Tebas' Klarstellung, dass er sich nicht auf die nationalsozialistische Ideologie bezogen habe, ändere nichts am beleidigenden und moralisch verwerflichen Charakter seiner Aussagen.

Real Madrid fordert deshalb den sofortigen Rücktritt des 64-Jährigen als Präsident von La Liga sowie als Vizepräsident des spanischen Fußballverbandes.

Damit geht der seit Jahren andauernde Machtkampf zwischen dem spanischen Spitzenklub und dem Liga-Boss in die nächste Runde.

red, 17.10.2026, 10:00
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