ÖFB-Teamspieler Paul Wanner hat nach seiner Wadenblessur Entwarnung erhalten. Der 20-Jährige musste sich nach einem Schlag auf die Wade aus dem WM-Spiel gegen Argentinien (0:2) einer MRT-Untersuchung unterziehen. Diese brachte jedoch keine bedenklichen Befunde. Eine durchgeführte MRT-Untersuchung habe keine Probleme ergeben, erklärte ein ÖFB-Sprecher der "APA".
Wanner setzte am Donnerstag zwar vorsorglich mit dem Mannschaftstraining aus, soll aber bereits am Freitag wieder ins Abschlusstraining einsteigen. Verläuft dieses wie geplant, steht einem Einsatz im abschließenden WM-Gruppenspiel gegen Algerien am Sonntag (4.00 Uhr MESZ) nichts im Weg.
Der Spielmacher war gegen Argentinien erst zum zweiten Mal in seiner jungen ÖFB-Karriere in der Startelf gestanden und hatte kurz vor seiner Auswechslung in der 68. Minute den Schlag auf die Wade abbekommen. Nach einer Behandlung am Mittwoch entschied sich das Betreuerteam am Donnerstag sicherheitshalber für eine MRT-Untersuchung. "Wir gehen davon aus, dass es nichts Ernstes ist", hatte ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel bereits während der Untersuchung erklärt – eine Einschätzung, die sich nun bestätigt hat.
Das ÖFB-Team reiste am Donnerstagabend nach Kansas City, wo am Sonntag das entscheidende Gruppenspiel gegen Algerien steigt. Wanner war mit an Bord.