Nach Wochen der Ungewissheit gibt es jetzt Klarheit, woran der bekannte Winzer Anton Bauer aus Feuersbrunn verstorben ist. Die Leiche des Mannes wurde obduziert, jetzt liegt das Obduktionsergebnis vor.
Bauer war am 9. Jänner 2026 plötzlich und unerwartet verstorben. Er war nicht mehr aus dem Schlaf aufgewacht, hieß es. Zunächst wurde Herzversagen als Todesursache festgestellt. Weil es jedoch am Abend vor seinem Tod zu einem handgreiflichen Vorfall gekommen war, nahmen Polizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf.
Im Mittelpunkt stand eine Auseinandersetzung im und vor dem Café Enrico in Krems. Aufgrund der zeitlichen Nähe zum Todesfall wurde auch die Möglichkeit innerer Verletzungen oder einer unbemerkten Hirnblutung geprüft. Um diese Fragen zu klären, ordneten die Behörden eine Obduktion an.
Das Ergebnis ist eindeutig. "Er ist eines natürlichen Todes gestorben", gab der leitende Kremser Staatsanwalt Franz Hütter auf "NÖN"-Anfrage bekannt. Es gebe keinen Hinweis darauf, dass Verletzungen durch einen Streit bei einem Café Grund für Bauers Tod waren.
Damit steht aus Sicht der Ermittler fest, dass die Auseinandersetzung nicht todesursächlich war. Hinweise auf Fremdverschulden oder tödliche Verletzungsfolgen wurden nicht festgestellt.
Der plötzliche Tod des Promi-Winzers hatte weit über Feuersbrunn hinaus für Bestürzung gesorgt. Bauer galt als eine bekannte Persönlichkeit der regionalen Weinszene.