Zwei Giftspritzen überlebt

Nach Pannen-Hinrichtung – Pike kann wieder laufen

Nach zwei gescheiterten Giftspritzen kämpfte Christa Pike im Spital ums Überleben. Nun ist die 50-Jährige wieder wach und kann gehen.
Newsdesk Heute
08.10.2026, 20:50
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Der gescheiterte Hinrichtungsversuch der verurteilten Mörderin Christa Pike sorgte für weltweite Aufregung. Die 50-Jährige überlebte gleich zwei Giftspritzen und kämpfte danach in einem Krankenhaus um ihr Leben.

Ihre Anwälte befürchteten, dass Pike hirntot sei und die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt werden. Doch dann kam die Wende: Plötzlich wachte die 50-Jährige auf und begann zu sprechen. Dabei wirkte sich jedoch verwirrt.

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So geht es Pike

"Wo bin ich?" und "Wer sind Sie?" soll Pike das Personal im Krankenhaus gefragt haben. Gegenüber der BBC sagte ihr Anwalt Stephen Ferrell, dass Kollegen von ihm mit der 50-Jährigen gesprochen hätten. Des Weiteren könne sie auch wieder laufen. Dabei wirke sie allerdings benommen und gelegentlich orientierungslos.

Bleibende Schäden könnten derzeit noch nicht ausgeschlossen werden. Wie bereits berichtet, sagte Pikes anderer Anwalt Randy Spivey, dass die Frau ihre Arme noch immer nicht bewegen könne. Auch Schlucken sei derzeit nicht möglich.

Pannen-Hinrichtung

Pike sollte am 30. September durch zwei tödliche Giftspritzen hingerichtet werden. Die Hinrichtung scheiterte jedoch. Die 50-Jährige atmete weiter und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Später wurde bekannt, dass es offenbar Schwierigkeiten beim Venenzugang gegeben hatte. Demnach soll ein Teil der Substanz in den Arm statt direkt in die Vene gelangt sein.

Hinrichtung wird Fall für Gericht

Am Mittwoch beschäftigte sich auch ein Gericht mit der gescheiterten Hinrichtung. Pikes Anwälte verlangten, dass sämtliche Beweismittel aus der Hinrichtungskammer erhalten bleiben.

Eine Richterin ordnete daraufhin an, alle Gegenstände aus dem Raum aufzubewahren. Die Generalstaatsanwaltschaft von Tennessee teilte mit, dass entsprechende Beweismittel bereits gesichert und dokumentiert worden seien.

red,08.10.2026, 20:50