Sie ist so etwas wie der Albtraum der Wundermittel-Verkäufer. Sophie Imhof, Neurowissenschaftlerin, nimmt auf Instagram Gesundheitsversprechen unter die Lupe und erklärt mit wissenschaftlichen Fakten, was tatsächlich dahintersteckt.
Dass sie damit nicht überall auf Begeisterung stößt, versteht sich fast von selbst. Besonders die Auseinandersetzung mit Christian Wolf sorgte für Aufmerksamkeit.
Doch Imhof lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. "Das ist mir wurscht in dem Sinn", sagt sie im Gespräch mit "Heute". Persönlich habe sie kein Problem mit Wolf. Vielmehr sieht sie in der öffentlichen Auseinandersetzung auch eine Marketingstrategie. Für sie selbst sei entscheidend, falsche Informationen aufzuzeigen.
Was viele überraschen dürfte, selbst Sophie Imhof ertappt sich gelegentlich dabei, wie sie auf vermeintliche Wundermittel anspringt. "Ich erwische mich selbst", gesteht sie. Erst beim Blick auf die Studienlage werde ihr wieder klar, wie wenig hinter manchen Versprechen steckt.
Kein Wunder, schließlich werde man auf Social Media ständig mit denselben Botschaften bombardiert. Besonders kritisch sieht sie die Auswirkungen auf Menschen, die schon lange nach einer Behandlung oder Lösung für ihre Beschwerden suchen. Wenn ihnen immer wieder neue Hoffnungen gemacht werden, die sich nicht erfüllen, könne das auch psychisch belasten.
Ihr Rat liegt nahe: Lieber auf wissenschaftliche Fakten schauen, statt jedem neuen Internet-Wunder hinterherzulaufen. Live kann man sich von ihr sicher einige Tipps abholen. Mit "Healthfluenza" tourt sie ab 17. Februar 2027 durch Österreich.