Elektrobetrieb ist insolvent

Nächste Pleite! Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Der Elektrobetrieb JoviTech ist pleite. 20 Mitarbeiter und rund 35 Gläubiger sind betroffen. Die Schulden liegen bei mindestens 340.000 Euro.
28.10.2026, 10:01
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Nächste Firmenpleite in Österreich! Der Elektrobetrieb JoviTech mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg) ist zahlungsunfähig. Am Mittwoch (28. Oktober) wurde am Landesgericht Feldkirch ein Konkursverfahren über das Vermögen des Unternehmens eröffnet. Das berichtet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV).

"Als Ihr kompetenter Elektroinstallations-Partner sind höchste Qualität und bester Service die Grundpfeiler unserer Philosophie", heißt es auf der Internetseite des Unternehmens. Dort verweist JoviTech auch auf seine langjährigen Grundsätze. Nun steckt der Betrieb selbst in massiven finanziellen Schwierigkeiten.

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20 Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen. Auch zahlreiche Gläubiger müssen um ihr Geld bangen. Laut den bisherigen Unterlagen gibt es rund 35 Gläubiger mit Forderungen von mindestens 340.000 Euro.

Verspätete Zahlungen brachten Firma in Bedrängnis

Die Gründe für die Pleite liegen laut Angaben des Unternehmens vor allem bei ausstehenden Zahlungen. Auftraggeber ließen sich mit der Begleichung ihrer Rechnungen Zeit, dazu kamen lange Prüfungs- und Zahlungsfristen.

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Für JoviTech hatte das schwerwiegende Folgen: Das Geld für den laufenden Betrieb wurde knapp. Als schließlich auch weitere Finanzierungsgespräche mit der Hausbank scheiterten, konnte die Zahlungsfähigkeit nicht mehr hergestellt werden.

Völlig ohne Vermögen ist der Elektrobetrieb allerdings nicht. Laut Insolvenzantrag bestehen noch erhebliche Forderungen gegenüber Kunden. Außerdem ist eine Liegenschaft vorhanden.

Wie geht es für die 20 Mitarbeiter weiter?

Ob der Betrieb fortgeführt werden kann, ist derzeit offen. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mitteilt, liegt bisher kein Antrag auf Sanierung vor.

Am 11. Jänner 2027 wird bei einer Gerichtstagsatzung über die weitere Vorgangsweise beraten. Bis dahin bleibt ungewiss, wie es mit dem Unternehmen und seinen 20 Mitarbeitern weitergeht.

Gläubiger haben noch bis zum 28. Dezember 2026 Zeit, ihre Forderungen anzumelden.

red, 28.10.2026, 10:01