Flock hat schon drei WM-Medaillen, ist vierfache Europameisterin und gewann dreimal den Gesamtweltcup im Skeleton. Doch eines fehlt der 36-jährigen Tirolerin noch: eine Olympia-Medaille. Diesem Ziel ist Flock am Freitag aber einen großen Schritt näher gekommen.
Denn die Tirolerin liegt im olympischen Skeleton-Bewerb nach zwei von vier Läufen in Führung, nimmt allerdings nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Entscheidung am Samstag. Die Deutsche Susanne Kreher hat bloß vier Hundertstelsekunden Rückstand, Landsfrau Jacqueline Pfeifer liegt mit 0,13 Sekunden hinter Flock auf Rang drei. Die viertplatzierte Hannah Neise, ebenso aus Deutschland, liegt als Vierte bereits mit Respektabstand hinter den Top-Drei (+0,37).
"Ich bin mit den Läufen sehr zufrieden, genieße es, hier zu fahren. Es ist eine coole Stimmung, Freunde und Familie sind hier, feuern mich an", erzählte die Tirolerin zur Halbzeit des Skeleton-Bewerbs. "Die Bahn ist in einem super Zustand. Es wird spannend morgen", schmunzelte Flock.
Schon nach Lauf eins lag die 36-Jährige in Front, war mit zwischenzeitlichem Bahnrekord ganz an die Spitze gerast, nur zwei Hundertstelsekunden vor der Deutschen Kreher. Flock war in beiden Läufen um zwei Hundertstelsekunden schneller als die Deutsche.Pfeifer katapultierte sich mit Bahnrekord im zweiten Lauf noch auf Zwischenrang drei.
Die Finalläufe gehen am Samstag (ab 18 Uhr) über die Bühne.