19 Personen gerettet

Neben Schule und Kindergarten: Haus ging in Flammen auf

Ein Installateurbetrieb in Pama stand lichterloh in Flammen. 160 Feuerwehrleute rückten aus. Eine Schule und ein Kindergarten bleiben geschlossen.
03.11.2026, 13:19
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Großalarm in Pama im Bezirk Neusiedl am See: In der Nacht auf Dienstag, 3. November, brach in einem Installateurbetrieb ein gewaltiges Feuer aus. Schon von Weitem waren die Flammen und dichte Rauchwolken zu sehen. Für 19 Bewohner eines angrenzenden Wohnkomplexes wurde es ernst: Sie mussten ihre Wohnungen verlassen.

160 Feuerwehrleute im Einsatz

Kurz nach 2.15 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Bereits bei der Anfahrt zeigte sich das Ausmaß des Brandes. "Es war großer Feuerschein und extrem viel Rauch schon von Weitem sichtbar. Deswegen wurde gleich mehr oder weniger die ganze Umgebung mit alarmiert", schilderte Markus Scharinger vom Bezirksfeuerwehrkommando Neusiedl am See zum ORF.

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Insgesamt 160 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Auch Polizei und Rettungsdienst rückten an. Ein direkt angrenzender Wohnkomplex musste evakuiert werden. Alle 19 betroffenen Personen blieben unverletzt.

Schon zweiter Brand im selben Betrieb

Besonders auffällig: Bereits am Montagnachmittag, 2. November, hatte es in demselben Installateurbetrieb gebrannt. Damals musste die Feuerwehr wegen eines brennenden Pelletofens ausrücken.

In der Nacht entwickelte sich dann ein Großbrand. In den Morgenstunden war das Feuer größtenteils gelöscht, doch einige Glutnester bereiteten den Einsatzkräften weiterhin Probleme. "Ein paar Bereiche im Gebäude sind aber nicht wirklich zugänglich, da müssen wir überlegen, wie wir gefahrlos zu den Glutnestern kommen", erklärte Scharinger.

Schule und Kindergarten geschlossen

Mit einem Teleskoplader der Feuerwehr Zurndorf wird die Brandstätte ausgeräumt. Auch Teile der Blechdächer müssen entfernt werden, damit die Einsatzkräfte die verbliebenen Glutnester erreichen können.

Der Großbrand hat auch Auswirkungen auf den Alltag in Pama: Die örtliche Schule und der Kindergarten bleiben am Dienstag geschlossen, weil sie sich in unmittelbarer Nähe des Brandortes befinden.

Auch die Ortsdurchfahrt ist betroffen. Sie bleibt zumindest bis Dienstagmittag gesperrt. Die Brandursache soll anschließend von Ermittlern der Polizei geklärt werden.

red, 03.11.2026, 13:19
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