Die NEOS nehmen die von Landesrätin Eva Prischl (SPÖ) in Auftrag gegebene Prüfung der Notarztversorgung zur Kenntnis.
Gesundheitssprecherin Edith Kollermann fordert nun volle Transparenz. "Es ist erfreulich, dass die Landesrätin nach dem von der SPÖ verursachten Chaos bei der Umsetzung endlich auf eine sachliche Prüfung setzt, statt weiter Widerstand in den Regionen anzuzetteln. Diese Prüfung kommt allerdings reichlich spät. Prischl steht nun in der Pflicht, den Inhalt der Prüfung und die Ergebnisse offenzulegen, bevor die Verunsicherung in den Regionen noch weiter zunimmt."
Kollermann fordert dazu, gemeinsam mit den Rettungsorganisationen und notfallmedizinischen Fachleuten verbindliche und überprüfbare Kriterien für die Umstellung der elf betroffenen Notarztstützpunkte festzulegen.
"Wir brauchen für jeden Standort eine klare Entscheidung, ob die Umstellung auf die neue Struktur erfolgen kann oder nicht. Fehlen die Voraussetzungen, muss nachgebessert werden. Eine Reform darf aber weder aus politischem Kalkül blockiert noch auf Biegen und Brechen durchgedrückt werden. Die Sicherheit der Menschen muss Vorrang vor dem politischen Hickhack haben", so Kollermann.