Die Badesaison läuft schon seit Monaten: In Krems an der Donau (NÖ) startet mit 1. September das neue Erlebnisbad "Mirador" nun offiziell den Badebetrieb.
Roland Dewisch, Geschäftsführer der Kremser Freitzeitbetriebs GmbH, erklärt auf "Heute"-Anfrage: "Die veranschlagte Bauzeit mit rd. 2 Jahren war von Beginn an äußerst ambitioniert. Leider kam es aus verschiedenen Gründen zu Verzögerungen im Baufortschritt und da wir unseren Gästen ein optimales Badeerlebnis bieten möchten, beginnt der Badebetrieb nun am 01. September."
Ab Anfang September steht dann das Sportbad, das Freizeitbad, die Loftsauna, die Kinderwasserwelt, das Freibad und die gastronomische Versorgung für die Gäste zur Verfügung.
"Beim Kremser 'Mirador' handelt es sich um keine Renovierung, sondern um einen kompletten Neubau mit Sportbecken, Lehrschwimmbecken, Freizeitbecken inklusive Freibecken, Kinderwasserwelt, Rutsche 'Rush' und Loftsauna – Landschaft (3 Saunen, ein Dampfbad, Infinitypool, Ruheräume und Panoramagarten) am Dach", so Dewisch.
Das über 40 Jahre alte Hallenbad sei beinahe während der gesamten Bauzeit bis Mitte Juni offen gewesen. Nachdem das "Mirador" eröffnet wurde, soll es ab Oktober dieses Jahres aber abgerissen werden.
Das Freibad bleibt weiterhin bestehen. Es wurde an das neue Erlebnisbad gekoppelt und wird seit dieser Saison schon von der modernen Technik des "Mirador" versorgt.
Das Freibad ist seit Ende Mai für Gäste geöffnet. Laut Dewisch verlief die Freibad-Saison "bislang zufriedenstellend", sagt er zu "Heute".
Aktuell erfolgen noch Komplettierungsarbeiten, die fertigen Bereiche werden schon gereinigt und möbliert. "Wir wünschen uns viele Gäste, insbesondere viele Kremserinnen und Kremser und hoffen natürlich auf positive Resonanz der Besucher. Ich kann aus voller Überzeugung sagen, dass das Mirador ein wunderschönes Bad geworden ist. Das sollte sich niemand entgehen lassen!", so Dewisch.
Peter Molnar (SPÖ), Bürgermeister von Krems, erklärt auf "Heute"-Anfrage: "Mit dem Mirador steht eines der modernsten Sport- und Freizeitbäder Österreichs kurz vor seiner Fertigstellung. Wir schaffen hier ein topmodernes Freizeit- und Erholungszentrum, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Strahlkraft entwickeln wird."
Die Stadt Krems trage 35,3 Millionen Euro der Kosten, das Land Niederösterreich zahle 4,7 Millionen Euro. "Die jährlichen Betriebskosten von rund drei Millionen Euro sollen künftig durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden", so Molnar.