E-Card wird teurer

Neue Gebühr kommt im November – Das musst du wissen

Millionen Österreicher müssen sich auf einen neuen Abzug einstellen. Die E-Card-Gebühr steigt auf 26,85 Euro pro Jahr.
23.10.2026, 16:38
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Im November wird es für viele Österreicher teurer: Für die E-Card werden künftig 26,85 Euro pro Jahr fällig. Besonders Pensionisten müssen aufpassen, denn für sie wird das Service-Entgelt erstmals im November 2026 eingehoben. Mehr als zwei Millionen Menschen im Ruhestand sind betroffen.

Die Gebühr wird am 15. November für das kommende Kalenderjahr fällig. Bei Beschäftigten behält der Arbeitgeber den Betrag normalerweise vom Gehalt ein. Bei Pensionisten wird er von der Pensionsauszahlung abgezogen. Eine eigene Überweisung ist daher in der Regel nicht notwendig.

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Das Service-Entgelt steigt erneut: Für 2026 waren 25 Euro zu bezahlen, für 2027 sind es 26,85 Euro. Noch 2025 lag der Betrag bei 13,80 Euro. Die jährliche Anpassung an die gesetzliche Aufwertungszahl kommt zur früheren Erhöhung hinzu.

Diese Pensionisten müssen nicht zahlen

Nicht alle Betroffenen sind von der Gebühr erfasst. Ausnahmen gelten unter anderem für Menschen, die eine Ausgleichszulage beziehen, sowie für bestimmte Personen, die aus sozialen Gründen von der Rezeptgebühr befreit sind. Auch weitere gesetzlich festgelegte Ausnahmen bestehen.

Wichtig ist die Unterscheidung: Wer lediglich die jährliche Obergrenze bei den Rezeptgebühren erreicht hat, ist nicht automatisch von der E-Card-Gebühr befreit. Wer unsicher ist, sollte bei der zuständigen Krankenversicherung nachfragen.

Auch Beschäftigte zahlen weiter

Die Gebühr betrifft nicht nur Pensionisten. Auch Arbeitnehmer, freie Dienstnehmer und Lehrlinge müssen das Service-Entgelt grundsätzlich entrichten, sofern sie am Stichtag die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Wer mehrere versicherungspflichtige Beschäftigungen hat, kann unter Umständen zunächst mehrfach belastet werden. Zu viel bezahlte Beträge können auf Antrag zurückerstattet werden.

red, 23.10.2026, 16:38