"Alles Banane?"

Neue Kampagne räumt mit männlichen Sex-Mythen auf

Mit der Kampagne "Alles Banane?" wollen Urologen Mythen rund um Männergesundheit aufklären und Scham im Umgang mit Vorsorge abbauen.
Heute Life
15.04.2026, 01:33
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Mit der Kampagne "Alles Banane?" startet ab Mitte April 2026 eine große Initiative quer durch Österreich, die Männergesundheit endlich aus der Tabuzone holen will. Hinter der Aktion stehen die Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie (ÖGU) sowie der Berufsverband der Österreichischen Urologie (BVU). Ziel ist es, mit einer Portion Schmäh und offener Aufklärung die Scheu rund um das Thema Urologie abzubauen und die Vorsorge stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Die Kampagne will vor allem mit Mythen und Unsicherheiten aufräumen, die nach wie vor viele Männer plagen.

Mythen entzaubern & Vorsorge stärken

"Tagtäglich erleben wir in unserer Arbeit, dass urologische Themen nach wie vor mit Unsicherheit, Scham und zahlreichen Mythen verbunden sind", erklärt Priv. Doz. DDr. Mehmet Özsoy, Präsident des Berufsverbands der Österreichischen Urologie. Genau da setzt "Alles Banane?" an. Mit einem Augenzwinkern wird über Gerüchte rund um Sex, Männergesundheit und das männliche Geschlechtsorgan aufgeklärt.

Die Aktion spielt bewusst mit bekannten Vorurteilen und Mythen, um das Fachgebiet Urologie auf lockere Art und Weise in die Köpfe der Männer – und auch Frauen – zu bringen. Die Botschaft ist klar: Urologen helfen unkompliziert, professionell und ohne Peinlichkeiten. Auf der Website www.alles-banane.at findest du Infos, die mit gängigen Mythen aufräumen und dir einen guten Überblick bieten. Die Kampagne läuft auch über den Instagram-Kanal "Urologie Österreich", damit möglichst viele Menschen erreicht werden.

Alle Infos zur Kampagne unter https://www.alles-banane.at/

Tabuthema? Muss nicht sein

Viele Männer gehen erst dann zum Arzt, wenn es wirklich weh tut. Besonders beim Thema Urologie herrscht oft Zurückhaltung – dabei ist genau hier Vorsorge entscheidend. Erkrankungen wie Prostatakrebs gehören zu den häufigsten Krebsarten bei Männern. Früh erkannt, sind die Heilungschancen jedoch sehr gut. Regelmäßige Besuche beim Urologen helfen, Veränderungen rechtzeitig zu entdecken – oft noch bevor Beschwerden auftreten.

Typische urologische Erkrankungen entwickeln sich oft schleichend:

  • Prostatavergrößerung
  • Harnwegsprobleme
  • Potenzstörungen

Viele Männer ignorieren erste Anzeichen oder schieben sie auf Stress oder das Alter. Das Problem: Je länger man wartet, desto komplizierter kann die Behandlung werden.
"Ein Besuch bei der Urologin oder beim Urologen sollte so selbstverständlich sein, wie die jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung für Frauen", betont Dr. Dong-Ho Mun, Beauftragter für Digitale Kommunikation der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie. "Wir wollen Männern die Scham nehmen und sie ermutigen, sich vertrauensvoll an uns zu wenden."

Ab wann sollte Mann zum Urologen gehen?

Für viele ist der Gang zum Urologen unangenehm. Doch die Ärzte sind genau darauf spezialisiert und führen solche Untersuchungen täglich durch. Es gibt keinen Grund, sich zu schämen. Empfohlen wird ein jährlicher Check ab etwa 45 Jahren, bei Beschwerden jederzeit – unabhängig vom Alter.

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