Bei den aktuellen Temperaturen träumen sich viele an einen Sandstrand im warmen Süden oder beginnen gar langsam mit dem Planen des nächsten Urlaubs. Mancherorts reichen die Temperaturen schon Ende Februar oder im März, um ins Schwitzen zu kommen.
Reisen in eine dieser Destinationen sollte man in diesem Jahr aber gründlich überdenken. Das schlägt jedenfalls die "No List" des Reisemagazins Fodor's vor, die alljährlich Destinationen aufführt, denen eine Pause vom Massentourismus guttun würde.
Auf der Liste zu finden sind 2026 die Kanarischen Inseln: Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria sind die bekanntesten. An den Flughäfen wurden alleine im ersten Halbjahr 2025 über 27 Millionen Passagiere abgefertigt, fünf Prozent mehr als im Jahr davor.
Rund 40 Prozent der Bevölkerung arbeiteten im Tourismus, doch die schieren Massen führten schon letzten Sommer zu Demonstrationen der Bevölkerung.
Neben der Verkehrsproblematik sind vor allem die Preise für Wohnraum rasant gestiegen, was auch an einer Gesetzesänderung liegt, die das leichtere Vermieten an Touristen über Online-Plattformen erlaubt. Natürliche Ressourcen wie Wasser werden ebenso knapp.
Weitere Reiseziele auf der "No List" sind die Antarktis, der Glacier National Park (Montana, USA), Isola Sacra (Italien), die Region Jungfrau (Schweiz), Mexico City, Mombasa (Kenia) und Montmartre (Paris).