Das wird neu im Urlaub

Zehn Dinge, die sich 2026 für Reisende ändern

Für Reisende bringt 2026 einige Änderungen mit sich – von strengeren Einreisebestimmungen bis hin zu Eintrittsgeldern und neuen Verkehrsregeln.
03.01.2026, 16:31
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Kein Geldumtausch mehr für Bulgarien, strengere Kontrollen bei der Einreise nach Großbritannien oder neue Gebühren an beliebten Urlaubszielen: Auf Reisende kommen im neuen Jahr zahlreiche Neuerungen zu.

Einige davon erleichtern das Reisen, andere sorgen für zusätzliche Kosten oder mehr Bürokratie. "Heute" liefert einen Überblick.

In Bulgarien wurde mit Jahreswechsel der Euro eingeführt. Wer noch Lew-Scheine oder -Münzen von früheren Reisen besitzt, kann sie bis Ende Jänner noch parallel zum Euro nutzen. Danach verlieren sie ihren Status als gesetzliches Zahlungsmittel. Ein Umtausch ist weiterhin in bulgarischen Banken möglich, in Österreich jedoch nicht mehr.

Für Reisen nach Großbritannien gelten ab 25. Februar strengere Kontrollen der elektronischen Reisegenehmigung ETA („Electronic Travel Authorisation“). Fluggesellschaften müssen künftig vor dem Abflug prüfen, ob Reisende eine gültige ETA besitzen.

Österreichische Reisende benötigen für Flüge und Fahrten ins Vereinigte Königreich fortan die neue elektronische Einreisegenehmigung ETA, die mit dem Reisepass verknüpft wird.
IMAGO/Bihlmayerfotografie

Diese kostet 16 Pfund (ca. 18 Euro), wird an den Reisepass gekoppelt und gilt zwei Jahre für mehrere Aufenthalte von bis zu 180 Tagen.

Autofahrer in Italien können sich auf eine Maut-Erstattung bei Baustellenstaus freuen. Ab Juni 2026 wird bereits ab zehn Minuten Verzögerung auf Strecken bis 50 Kilometer eine Entschädigung gezahlt. Bei längeren Strecken gilt eine Rückerstattung ab 15 Minuten Verspätung, bei einem Stillstand von mindestens drei Stunden wird die gesamte Maut zurückerstattet. Ausnahmen gelten für Unfälle und extremes Wetter. Noch offen ist, ob auch ausländische Autofahrer anspruchsberechtigt sind.

Die Eintrittsgebühr für Venedig wird 2026 ausgeweitet. Tagesgäste zahlen zehn Euro an insgesamt 60 Tagen zwischen Anfang April und Ende Juli. Wer das Ticket mindestens drei Tage im Voraus kauft, zahlt nur fünf Euro. Übernachtungsgäste sind weiterhin von der Gebühr befreit, zahlen aber die Kurtaxe. Auch der Trevi-Brunnen in Rom wird ab 7. Jänner 2026 für Touristen zwei Euro Eintritt kosten.

Auch die Zaanse Schans in den Niederlanden, bekannt für historische Windmühlen, erhebt ab 1. April Eintritt: Besucher zahlen 17,50 Euro, auch wenn sie keine Mühle oder kein Museum betreten.

Das Freilichtmuseum in der Gemeinde Zaanstad zieht jährlich Millionen Besucher an.
Pexels / Foto von Burak AYDIN

Die Einnahmen sollen helfen, die Anlage langfristig zu erhalten und den Übertourismus einzudämmen.

In Krakau (Polen) dürfen künftig nur noch Benziner mit Abgasnorm Euro 4 oder höher sowie Dieselfahrzeuge mit Euro 6 in die Innenstadt. Bis 2028 ist die Einfahrt in die Umweltzone noch gegen Gebühr möglich. Ausländische Fahrzeuge müssen sich vor der ersten Einfahrt registrieren.

Für Reisen in die USA könnten künftig neue Vorschriften zur Social-Media-Offenlegung gelten. Ein Änderungsvorschlag der Grenzschutzbehörde CBP sieht vor, dass Einreisende Beiträge der vergangenen fünf Jahre auf Plattformen wie TikTok, X oder Instagram zugänglich machen müssen.

Dies betrifft vor allem Touristen mit ESTA-Einreisegenehmigung, darunter viele deutsche und österreichische Urlauber. Hinsichtlich der Fußball-WM 2026 bleibt offen, wie sich die Einreisebedingungen entwickeln.

In Kroatien wird die Autobahnmaut ab September 2026 digitalisiert. Autofahrer können zwischen der Registrierung des Kennzeichens online oder einer im Fahrzeug installierten Mautbox (ENC-Gerät) wählen. Die Abrechnung erfolgt automatisch, ähnlich wie bei der österreichischen Go-Box.

Spanien führt ab 2026 die V16-Warnleuchte ein. Für Autos mit österreichischer Zulassung bleibt das Warndreieck erlaubt, Fahrzeuge mit spanischer Zulassung müssen bei Pannen oder Unfällen eine gelb oder orange blinkende Leuchte auf das Dach stellen, die aus großer Entfernung sichtbar ist.

Ein solcher LED-"Notfallblitz" ist auf Spaniens Autobahnen und Schnellstraßen ab 2026 Pflicht.
Getty Images

So entfällt das gefährliche Aufstellen eines Warndreiecks auf der Straße. Der ÖAMTC rät, sich bei Mietwagen die Handhabung erklären zu lassen.

In Griechenland gelten ab 2026 neue Geschwindigkeitsregeln. Innerhalb von Ortschaften und engen innerstädtischen Straßen liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 30 km/h, auch ohne Beschilderung. Auf größeren Hauptstraßen bleiben 50 km/h erlaubt.

{title && {title} } dob,red, {title && {title} } Akt. 03.01.2026, 17:41, 03.01.2026, 16:31
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