Die Statistik Austria hat am Montag vorläufige Zahlen zur Bevölkerung veröffentlicht. Mit Jahresbeginn 2026 leben somit nun 9.219.113 Menschen in Österreich. Das Wachstum (+21.900) fällt deutlich niedriger als noch im Vorjahr aus – ein Trend, der sich seit Jahren fortsetzt.
"Knapp zwei Drittel des gesamtösterreichischen Bevölkerungsanstiegs 2025 entfallen auf Wien. Hier gab es erneut das höchste Bevölkerungswachstum aller Bundesländer", führt Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, aus.
In Wien leben nunmehr 2.042.036 Menschen, das sind 13.747 mehr als im Jahr davor. Vergleichsweise hohe Zuwächse gibt es auch in Salzburg und Tirol, während das Burgenland als Einziges sogar einen Bevölkerungsrückgang verzeichnet (-116 Personen).
Auf Bezirksebene gab es in 49 einen Anstieg, in 45 einen Rückgang. Das stärkste Plus gab es in Wiener Neustadt und Eisenstadt (+1,8 %). Von Rückgängen sind vorwiegend ländliche und inneralpine Regionen betroffen. Am stärksten schrumpften die beiden obersteirischen Bezirke Murau (−0,9 %) und Bruck-Mürzzuschlag (−0,8 %), die kleine Statutarstadt Rust (−0,7 %) sowie Gmünd im Waldviertel (−0,7 %).
Innerhalb Wiens verzeichneten 8 Gemeindebezirke einen Rückgang, während es in 15 Gemeindebezirken zu einem Anstieg der Bevölkerungszahl kam. Die stärksten Zuwächse gab es in den Bezirken Donaustadt (+3,2 %), Leopoldstadt (+1,4 %), Landstraße (+1,2 %) und Floridsdorf (+1,1 %). Die größten Bevölkerungsverluste gab es hingegen in der Inneren Stadt (−2,4 %), in Ottakring (−1,1 %), Margareten (−0,9 %) und Rudolfsheim-Fünfhaus (−0,6 %).
Den vorläufigen Ergebnissen zufolge lebten am 1. Jänner 2026 insgesamt 1.890.740 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Österreich. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung war mit 20,5 % zu Jahresbeginn 2026 etwas höher als ein Jahr zuvor (20,2 %).
Überdurchschnittlich hohe Anteile gab es in Wien (37,0 %), Salzburg (21,1 %) und Vorarlberg (21,0 %), die niedrigsten Anteile verzeichneten das Burgenland (11,7 %), Niederösterreich (12,7 %) und Kärnten (14,0 %).