OpenAI macht ChatGPT Voice zur persönlichen Sekretärin. Der Sprachmodus des KI-Chatbots kann ab sofort auf externe Dienste wie E-Mail, Kalender und Slack zugreifen. Nutzer können in einem natürlichen Gespräch nach Informationen fragen und direkt Aktionen anstoßen.
So lässt sich etwa nach einem freien Termin am nächsten Tag fragen – und ChatGPT trägt diesen dann gleich in den Kalender ein. Allerdings: Benötigt eine Aktion eine Freigabe, muss sie weiterhin am Bildschirm bestätigt werden. Eine rein gesprochene Zustimmung genügt nicht.
Die neue Funktion steht im Web sowie auf iOS und Android zur Verfügung, wie es bei heise online heißt. Welche Dienste genau nutzbar sind, hängt vom jeweiligen Tarif und den verbundenen Apps ab. Auch Nutzer der kostenlosen Free-Version können die von ihrem Tarif unterstützten Dienste verwenden.
Neu ist außerdem die Integration von Voice in ChatGPT Work. OpenAIs Arbeitsmodus für komplexere, mehrstufige Aufgaben ist nun auch im Web und auf Mobilgeräten per Sprache nutzbar. Nutzer können dort Dokumente, Präsentationen, Tabellen und Websites erstellen lassen.
Ist eine Aufgabe beim Beenden des Gesprächs noch nicht abgeschlossen, kann ChatGPT sie anschließend im Textmodus fortsetzen. Auf iOS und Android lässt sich Voice über das Voice-Symbol in der Eingabezeile starten, im Web über das entsprechende Symbol im Eingabefeld auf ChatGPT.com.