"1,70 Euro für Leitungswasser, das ist wirklich stark übertrieben." Über diesen Preis in einem Grazer Lokal kann ein "Heute"-Leser nur den Kopf schütteln.
Es ist ein unendlicher Streit: Darf im Lokal ein Glas Leitungswasser etwas kosten? Aktuelles Beispiel, diesmal aus einem asiatischen Lokal in der Grazer Innenstadt. "Das muss ein neuer Rekordpreis für Leitungswasser sein!"
Was den Gast aufregt: Auf der Karte steht der stolze Preis von 1,70 Euro für einen halben Liter "Leitungswasser". Nur einen Viertelliter kann der Gast hier zu seinem Sushi nicht bestellen.
Die Speisekarte bietet gleich die nächste Überraschung: Eine Portion Zitrone kostet 0,80 Euro. Wer also ein Leitungswasser mit einem Schuss Zitronensaft will, muss 2,50 Euro zahlen.
"Heute" fragte nach im Lokal, warum denn hier das Wasser so teuer sei. Die Antwort: "Es ist kein normales Leitungswasser, es wird noch extra gefiltert, bevor es am Tisch landet." Zusatzerklärung: Auch das Personal müsse bezahlt werden, die Gläser gewaschen – "das kostet eben".
Zum zweiten Preis-Aufreger, zum Zitronensaft: "Dafür bekommt der Gast eine Portion frisch gepressten Saft und extra dazu noch drei Scheiben Zitrone."
Die Diskussion über die Wasserpreise läuft auf Sozialen Medien heiß. Einer postete: "1,70 Euro is schon frech, die üblichen 50 Cent Servicegebühren find ich ja noch okay… aber des?"
Auffällig: Viele Poster stehen auf Seiten des Gastronomen, Beispiel: "Gönnt den Wirten halt das Geld oder geht nicht hin. Find heute mal gutes Personal und schupfts so einen Laden."